EDITORIAL

FLOTTE WORTE



Alle Jahre wieder kommt nicht nur Weihnachten, nein, alle Jahre wieder vergeht auch die Urlaubszeit viel zu schnell. Ich hoffe, dass Sie ihre Auszeit dennoch genießen und frischen Elan für Ihren Job sammeln konnten. Mir ist es jedenfalls so ergangen und nach meiner Rückkehr ins Büro hatte ich Zeit und Muße, mich unserer verlagsinternen Car Policy zu widmen. Ein Update war dringend nötig und sinnvoll, soll die Dienstwagenrichtlinie nicht nur ein Blatt Papier ohne Wert sein.

 

Andererseits muss man aufpassen, sich nicht zu sehr in Details zu verlieren, gute Ein- und Ausschlussgründe gibt es ja bekanntlich zuhauf. Die Car Policy sollte aber nicht nur die Basics im Umgang mit dem Firmenauto vermitteln, sondern meiner Meinung nach vor allem dazu dienen, das Bewusstsein im Umgang mit dem Fahrzeug zu schärfen. Selbst kleine Fuhrparks können hier tausende Euro im Jahr einsparen!

 

Während der Sommermonate war auch immer wieder das neue Abgasmessverfahren WLTP in den Medien. Mit 1. September müssen Neufahrzeuge also nun nach der Abgasnorm Euro-6d- TEMP zertifiziert werden, was für den Kunden praxisnähere Verbrauchswerte bedeutet. Wenig überraschend sind diese Werte bei allen Fahrzeugen nach oben gegangen, parallel dazu klarerweise auch der CO2-Ausstoß. Beim tatsächlichen Praxisverbrauch ändert sich allerdings nichts.

 

Da hierzulande sowohl die NoVA als auch der Sachbezug an die CO2-Werte gekoppelt sind, würden damit auch die Abgaben um satte 130 Millionen Euro pro Jahr ansteigen. Das Versprechen seitens des Finanzministeriums, zumindest bis Ende 2019 auf die alten NEFZ-Werte zurückzurechnen und damit keine indirekte Steuererhöhung zuzulassen, wurde bis dato allerdings nicht eingehalten. Der Arbeitskreis der Automobilimporteure fordert hier mit Nachdruck eine Lösung und regt gleich eine generelle Änderung der Besteuerung – weg von Besitz und Leistung hin zu Nutzung und Verbrauch – an.

 

Fix ist, wer sich künftig ein sparsames Auto kauft, wird wie bisher mit weniger oder keiner NoVA und dem niedrigeren Sachbezugssatz von 1,5 Prozent belohnt, wenngleich die Auswahl naturgemäß kleiner wurde. Wer auf NoVA und Sachbezug überhaupt pfeift und auf E-Mobilität setzt, der findet in unserem Special „STROM.AUFWÄRTS“ (Magazin wenden) jede Menge Infos und einen großen Marktüberblick.

 

Vielleicht ist es Ihnen ja bereits am Cover aufgefallen, wir haben uns im Sommer nicht nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sondern die FLOTTE – ab sofort online auch unter www.flotte.at zu erreichen – einem umfangreichen Relaunch unterzogen. Danke an der Stelle auch an unseren Grafiker Bernd Hammer! Inhaltlich bekommen Sie natürlich weiterhin die gewohnte Qualität, die uns von anderen Magazinen unterscheidet. Der Rechercheaufwand ist zwar mitunter groß, das Ergebnis spricht aber für sich. Ich hoffe, Sie teilen diese Meinung!

 

Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Teams viel Vergnügen mit der neuen FLOTTE!

 

Das ganze Magazin zum digital Durchblättern finden Sie hier. 

 

Stefan Schmudermaier

Chefredakteur





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