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28.Nov.2018

Der lange Weg zur künstlichen Intelligenz



Im Oktober 2019 steht beim nächsten Gipfeltreffen die Veröffentlichung eines ethischen Rahmens auf dem Programm von AI4People.

Führende Unternehmen, Wissen­schaftler, Regierungen, EU-­Institutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um den verantwortungsvollen Einsatz von KI (künstliche Intelligenz) zu propagieren. Schließlich müssen sich schon heute Entwickler, Gesetzgeber und die Bevölkerung Fragen dazu stellen, um sie künftig sinnvoll beantworten zu können.

 

Beim Gipfel im EU-Parlament wurde von diesem Forum namens AI4People ein 20-Punkte-Plan vorgestellt. Was ist ethisch wünschenswert? Zu jenen, die ihre Expertise einbrachten, gehört Roland Villinger, CSO und CDO, Audi AG: „Wir brauchen einen ­europäischen Weg im Umgang mit künstlicher Intelligenz, der Innovationskraft mit unseren Werten verbindet.“

 

Audi – der einzige automotive Tech-Partner des Forums – hat in den vergangenen Jahren mit der Beyond-­Initiative ein Netzwerk von KI-Experten aus Start-ups und Wissenschaft aufgebaut. Dazu gehört auch Luciano Floridi, Direktor des Digital Ethics Lab an der Universität Oxford: „Es geht nicht nur um die Frage, was rechtlich akzeptabel ist, sondern auch darum, was ethisch wünschenswert ist.“

 

Im Oktober 2019 steht beim nächsten Gipfeltreffen die Veröffentlichung eines ethischen Rahmens auf dem Programm von AI4People. Im automobilen Bereich gehört das Unfallszenario zu den einleuchtendsten Beispielen für die Wichtigkeit ethischer Grundsätze von KI. Sollte ein Zusammen­stoß unausweichlich sein, fährt das autonom fahrende – also künstlich intelligente – Auto den Pensionisten oder das Kind nieder? Oder vermeidet es den Unfalltod eines Unschuldigen durch die Fahrt in die Mauer/den Abgrund? Alle Details finden Sie hier.




© 2013 A&W Verlag GmbH. - Druckdatum: 12.12.2018