Ausgabe
12
2011


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"Ganz vorn mit dabei"

Wer Elektromobilität im wahrsten Sinn des Wortes erfahren möchte, sollte sich an Europcar wenden: Der Autovermieter betreibt seit dem Sommer eine Flotte aus sieben Elektroautos.

Rund 2.000 Fahrzeuge stehen an den 19österreichischen Stationen von Europcar zur Verfügung. Sieben davon fahren rein elektrisch: Der Autovermieter hat sich im Juni für den innovativen Kleinwagen Mitsubishi i-MiEV entschieden. Seither kann das Elektroauto ebenso unkompliziert angemietet werden wie jedes andere Fahrzeug.

Niedrige Betriebskosten

„Der Mietpreis des i-MiEV entspricht dem vergleichbarer Ben-zin- oder Dieselmodelle“, erklärt Martin Brunner, der bei Europ-car als „New Mobility Manager“ fungiert. Berücksichtigt man dieBetriebskosten, kommt der fortschrittliche Japaner jedoch deutlich günstiger. „Je nach Strompreis kosten 100 Kilometer zwi-schen 2,20 und 2,40 Euro“, sagt Brunner. Bei einem herkömmli-chen Fahrzeug wird man an der Tankstelle den drei- bisvierfachen Betrag los.Stichwort Tankstelle: Wo lädt man eigentlich ein Elektroauto auf?„Im Prinzip an jeder Steckdose“, erläutert Andreas Kostelecky,Verkaufsleiter von Mitsubishi. Auf diese Weise dauert es aller-dings rund sechs Stunden, bis die Lithium-Ionen-Batterie vollgeladen ist. Schnellladestationen benötigen dagegen nur 20 Minuten für 80 Prozent der Batteriekapazität. Eine derartige Stationgibt es beispielsweise am Wiener Europcar Innenstadtstandortin der Beethovengarage.

Positive Alltagserfahrungen

Laut Hersteller bringt es der i-MiEV auf eine Reichweite von 150 Kilometern. Verbraucher wie Klimaanlage oder Heizung schmälern diesen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren ohnehin bescheidenen Wert weiter- aber dennoch: "Uns ist bisher kein einziger Fall bekannt geworden, in dem einer unserer Kunden mit leerer Batterie am Straßenrand gestrandet ist", berichtet Christian Baronyai, Marketingleiter von Europcar. Gemietetwerde das Fahrzeug vor allem im Stadtverkehr, und hier sei die durchschnittliche Fahrtstrecke deutlich kürzer.

Wer mietet den i-MiEV? "Vom jungen Umweltschützer bis zum Benzinbruder stößt das Elektroauto allerorts auf Interesse", erzählt Baronyai. Firmenkunden seien naturgemäß überproportional vertreten: Diese machen auch den Löwenanteil von jenen gut 200 Exemplaren aus, die Mitsubishi bereits an österreichische Kunden verkauft hat.

Nachhaltiges Engagement

Demnächst will Europcar den i-MiEV auch am Flughafen Wien-Schwechat anbieten. Das zukunftsträchtige Engagement des Autovermieters geht aber noch weiter: So soll im Laufe des Jahres 2012 der (aufgrund seines zusätzlichen Benzinmotors langstreckentaugliche) Kompaktklasse-Stromer Opel Ampera in die Flotte aufgenommen werden, außerdem denkt man an Erdgasfahrzeuge.

"Wir sind bei alternativen Antrieben ganz vorn mit dabei", unterstreicht Brunner die langfristige Vision seines Unternehmens: "Unser erklärtes Ziel ist es schließlich, von einem reinen Autovermieter zum Mobilitätsdienstleister zu werden."











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