Ausgabe
09
2012


Aufsteigen

Schnorrende Raubkatze

Der Jaguar XF verliert auch mit dem Vierzylinder-Turbodiesel nichts von seiner Harmonie, der Tankwart könnte Ihnen allerdings die Freundschaft kündigen...

Was vor nicht allzu langer Zeit ein Sakrileg gewesen wäre, ist mittlerweile selbstverständlich: Ein Dieselmotor in einem Jaguar. Es spricht ja auch nichts dagegen, einen feinen Sechszylinder mit hohem Drehmoment und niedrigem Verbrauch zu verbauen, das ist auch bei Jaguar absolut standesgemäß. Das Basismodell -man verzeihe mir den Ausdruck -ist nunaber mit einem Vierzylinder-Turbodiesel bestückt. Die Nase wird aber nur so lange gerümpft, so lange man nicht mit dem XF 2,2 Diesel unterwegs war.

Harmonischer Vierzylinder-Turbodiesel

Zugegeben, an die Laufruhe eines Sechszylinders kommt der kleine Selbstzünder nicht heran, doch das ist bei Audi, BMW und Mercedes nicht anders und die verkaufen schließlich jede Menge der "kleinen" Motorisierungen. Der XF ist gut gedämmt, sodass das Aggregat nicht zum Störenfried wird. Einzig beim Dahingleiten bei niedrigem Tempo ist die Raubkatze mitunter etwas brummig. Was aber nicht so sehr am Motor als an der Achtgang-Automatik liegt. Die macht ihre Sache fast ohne Fehl und Tadel, wenn die Drehzahl knapp über 1.000 U/min liegt, könnte sie manchmal der Akustik wegen einen Gang herunter schalten.

Nur 6,6 Liter im Schnitt

Das ist aber Kritik auf hohem Niveau, die spätestens an der Tankstelle völlig verfliegt. Auch ohne das Gaspedal nur zu Streicheln kamen wir auf einen Durchschnittsverbrauch von nur 6,6 Litern, rekordverdächtig für ein Auto dieses Kalibers. Das Fahrwerk ist ausgewogen und trotz der wuchtigen 20-Zöller noch komfortabel. Das "Drive-Selector" genannte Automatik-Wählrad gleitet beim Druck auf den Startknopf nach oben und erfreut auch nach zwei Wochen jedes Mal aufs Neue.

Luxus pur

Ebenso wie die umfangreiche Basisausstattung, die sich dank der nicht minder umfangreichen Liste an Extras auf absolutes High-End-Niveau bringen lässt. Was sich auch auf den Preis niederschlägt, der im Falle unseres Testautos von 47.900 auf 64.996 Euro angewachsen ist.











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