Ausgabe
05
2013


Aufsteigen

Aus der Praxis gesprochen

Durch die Fahrtechnik-und Spritspartrainings derÖAMTC-Fahrtechnik konnte nicht nur der Kraftstoffverbrauch deutlich verringert werden, auch die Unfallhäufigkeit ist in den letzten elf Jahren um knapp 50 Prozent zurückgegangen.

Individuell und praxisnah gestaltet werden die Trainings für das jeweilige Unternehmen. Mag. Franz Schönbauer, Geschäftsleiter und Leiter Marketing der ÖAMTC-Fahrtechnik: "Ein Großteil unserer Kunden ist überzeugt, dass man nur das wirklich verstehen und umsetzen kann, was man in der Praxis gesehen und geübt hat. Sie fordern praxisnahe Kurse für ihre Fahrer. Bevorzugt werden daher individuell auf die eigene Firma zugeschnittene Fahrtrainings. Außerdem werden Weiterbildungsmöglichkeiten gewünscht, die im näheren Umkreis der Firmen, mit maximal einer Stunde Fahrzeit entfernt, stattfinden."

Arbeitsplatz Straße

Nicht zum ersten Mal absolvierten etwa Mitarbeiter der Sick GmbH, Hersteller von intelligenten Sensoren und Sensorlösungen für die Fabrik-, Logistik-und Prozessautomation, ein Fahrtechniktraining. Allen voran Geschäftsführer Ing. Helmut Maier: "Unsere MitarbeiterInnen stellen den Erfolg unseres Unternehmens sicher, das heißt, sie sind das höchste und wichtigste Gut. Wenn am Arbeitsplatz Gefahrensituationenentstehen, muss man schnell handeln. Im Sick-Unternehmensgebäude ist das aufgrund von unterschiedlichen Maßnahmen relativ einfach möglich und umsetzbar. Anders ist die Situation bei jenen MitarbeiterInnen, die im Außendienst tätig sind. Mit dem Fahrsicherheitstraining möchten wir ihnen ein Werkzeug in die Hand geben, das eine schnelle und effektive Reaktion auf Ereignisse ermöglicht und sie vor allem schützt. Deshalb trainieren unsere MitarbeiterInnen die Fahrtechniken auch mit ihrem eigenen Firmenwagen."

Aus-und Weiterbildung

Maier legt Wert auf die betriebliche Gesundheitsvorsorge, denn er sieht das als strategischen Wettbewerbsvorteil. Einerseits um Kosten, welche durch den Ausfall von kranken Arbeitnehmern entstehen, zu minimieren und andererseits, um den Knowhow-Verlust durch den Ausfall von MitarbeiterInnen soweit wie möglich zu vermeiden.

Maier: "Krankheitsbedingte Ausfälle werden meist nur aus der Sicht der direkten Kosten wie Fehlzeiten, Sachschäden, Medikamente, medizinische Behandlungen und Betreuungen betrachtet. Der Schaden für ein Unternehmen ist jedoch weit höher. Knowhow-Verlust und verminderte Produktivität sowie die Kosten für Nachbesetzungen sinddie wirklichen Größen in diesem Kontext. Um erst gar nicht in solche Dimensionen zu kommen, setzen wir auf unterschiedliche Projekte in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Die Aus-und Weiterbildung der Fahrtechnik ist dabei ein wichtiger Bestandteil zur Erhaltung der Gesundheit unserer MitarbeiterInnen."











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