Ausgabe
03
2013


Einsteigen

Überraschung aus Fernost

Ein chinesisches Auto für den Firmenfuhrpark? Bei dieser Vorstellung haben bisher viele Unternehmer die Lippen verzogen. Die neue Marke Qoros will die Vorurteile widerlegen.

Horrorergebnisse bei den Crashtests, eine miserable Verarbeitung und ein schamlos abgekupfertes Design. Die ersten Autos aus dem Reich der Mitte haben hierzulande einen denkbar schlechten Eindruck hinterlassen. Das lag aber auch daran, dass halbseidene Privatimporteure das schnelle Geld gesucht haben. Bisher hat kein ernsthafter chinesischer Autobauer selbst den europäischen Markt in Angriff genommen. In Kürze wird sich das ändern: Die Marke Qoros wird gegen Jahresende in den ersten westlichen Ländern starten. Hinter diesem neuen Namen stehen der bekannte chinesische Hersteller Chery sowie der israelische Mischkonzern Israel Corporation.

Deutsche Tugend beim Design

Am Genfer Salon wurde mit der kompakten Limousine "3" (gegen die ursprünglich geplante Bezeichnung GQ3 klagte Audi) das erste Serienmodell von Qoros präsentiert. "Wir wollten ein Auto entwerfen, das ganz anders aussieht, als man sich normalerweise ein chinesisches Fahrzeug vorstellt", beschreibt Designchef Gert Hildebrand den Anspruch. Der Stardesigner kommt, ebensowie fast das gesamte Qoros-Management, aus Europa. Der Veteran von VW (Golf III, Sharan) und Mini hat nunmehr ein Auto entworfen, das im besten Sinne deutsch aussieht. Die unaufgeregten Linien, der klar strukturierte Innenraum, der elegante Armaturenträger - all das zeigt, dass die Hauptkonkurrenzaus Wolfsburg, Rüsselsheim oder Mlada Boleslav kommen dürfte.

Technik ausÖsterreich

Um bei Qualität und Sicherheit vorn mit dabei zu sein, hat Qoros mit führenden (österreichischen) Zulieferern wie Magna Steyr und AVL kooperiert. Besonders ehrgeizig waren die Ingenieure beim Infotainment: "Das ist ein Punkt, der für die Kunden immer wichtiger wird, den aber noch kein Hersteller wirklich zufriedenstellend gelöst hat", nimmt sich Vertriebs- und Marketingchef Stefano Villanti das iPhone zum Vorbild.

Vorerst nur Benzinmotoren

Wann werden die Autos von Qoros inösterreichischen Schauräumen stehen? Villanti hofft auf einen Start innerhalb der nächsten beiden Jahre. 2 Hemmnisse für den Flottenmarkt gibt es freilich: Zum einen plant Qoros aus heutiger Sicht keine Dieselvarianten, sondern nur Benzin- und Hybridmodelle. Zum anderen klingen die Preisvorstellungen reichlich ambitioniert: "Wir haben nicht vor, der billigste Anbieter zu sein", betont Villanti, "zweifellos würden sich die Leute genau das von einem chinesischen Hersteller erwarten, aber wir gehen bewusst einen anderen Weg."











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