Ausgabe
02
2013


Sonderthema

Reparaturen: Die Freiheit nützen!

Markenwerkstätten sind zweifellos eine gute Wahl für die Reparatur von Firmenautos. Sie sind jedoch nicht die einzige Alternative: Freie Werkstätten haben dank EU-Verordnung exakt den gleichen Zugriff auf technische Daten und Ersatzteile.

Viele Gewerbetreibende wissen, dass der regionale Kfz-Meisterbetrieb gute Arbeit zu vernünftigen Preisen bietet. Dennoch schrecken sie davor zurück, ihre Firmenfahrzeuge bei ihm warten zu lassen, wenn er entweder keine oder eine andere Automarke vertritt. "Was wird dann aus meiner Fahrzeuggarantie?", lautet die oft gestellte Frage.

Verbriefte Rechte

Die EU-Kommission gab darauf bereits im Jahr 2010 eine eindeutige Antwort: Gewährleistungs-und Garantieansprüche bleiben auch dann erhalten, wenn Servicearbeiten außerhalb des Markennetzes durchgeführt werden -vorausgesetzt, der ausführende Betrieb erfüllt die technischen Anweisungen des jeweiligen Herstellers. Die nötigen Daten, Teile und Werkzeuge müssen den markenfremden Betrieben jedenfalls zur Verfügung gestellt werden. Verstöße gegen die "Service-Gruppenfreistellungsverordnung" werden durchaus rigoros gehandhabt. In mehreren EU-Ländern haben die Kartellbehörden bereits Autohersteller zu Strafzahlungen verurteilt, weil sie gegen einzelne Bestimmungen verstoßen haben. Im Extremfall droht die EU den Autoherstellern sogar mit dem Entzug einer kompletten Typengenehmigung.

Bundesweites Netzwerk

Wer als Flottenbetreiber nach Werkstätten mit Mehrmarkenkompetenz sucht, kann neben einzelnen Betrieben aus diversen Werkstattkonzepten wählen. Dabei handelt es sich um Netzwerke selbstständiger Reparaturbetriebe, die meist von großen Kfz-Teilehändlern finanziert und unterstützt werden. Derendinger betreibt beispielsweise plus-Service, ein vor 4 Jahren gestartetes und nunmehr bereits über 100 Werkstätten in ganz Österreich umfassendes System. "Unsere Mitgliedsbetriebe punkten unter anderem mit Mobilitäts-und Reifengarantien", erklärt Sandra Schober, Marketingleiterin von Derendinger. Darüber hinaus zählen moderne Mehrmarken-Diagnosegeräte zur Grundausstattung jeder Konzeptwerkstätte. Sollte dennoch ein besonders kniffliger Fehler auftreten, sorgt Derendinger mit einer technischen Hotline dafür, dass die plusService-Partner jedes (Firmen-)Kundenfahrzeug so schnell als möglich wieder flott machen.

Individuelle Kompetenz

Bei Profiservice, dem Werkstattnetz der Teilehändlergenossenschaft ATP, wird Ausund Weiterbildung groß geschrieben. "Wir halten regelmäßig Seminare in Zusammenarbeit mit führenden Teileherstellern ab, sodass unsere Mitglieder mit dem technischen Fortschritt bei den unterschiedlichen Autobauern Schritt halten", sagt Konzeptbetreuer AndreasSchopf. Er verweist auf über 50 Mitgliedsfirmen, zu denen allein heuer 20 bis 30 weitere Betriebe hinzukommen könnten. Sie überzeugen ihre Firmenkunden ebenfalls mit Mobilitätsgarantien, Originalteilen und attraktiven Preisen. Allen Partnern gemeinsam ist, dass sie ihre Individualität behalten:"Wir legen großen Wert auf die Verwurzelung vor Ort", so Schopf.

Vorteilskarte für Firmen

Das traditionsreichste Werkstattkonzept ist zweifellos Bosch Car Service: Die früheren "Bosch-Dienste" gibt es schließlich schon seit über 90 Jahren. Das Logo des weltweit führenden Zulieferkonzerns ist begehrt, die Auflagen für teilnehmende Werkstätten sind entsprechend streng. Im Gegenzug sorgt Bosch mit Schulungen, Ersatzteilen, Geräten und Reparaturinformationen dafür, dass die Konzeptbetriebe Arbeiten an Fahrzeugen aller Marken vornehmen können.

"Seit rund 2 Jahren bieten wir eine eigene Flottenkarte für Firmenkunden an", ergänzt Konzeptbetreuer Mag. Andreas Stangl. Deren großer Vorteil: Flottenbetreiber erhalten bei Bosch-Partnern in ganz Österreich einheitliche Konditionen. Zudem sind die derzeit 105 Mitgliedsbetriebe auch auf Arbeiten an leichten Nutzfahrzeugen, Zusatzdienstleistungen vomStandheizungseinbau bis zur Alarmanlagennachrüstung sowie günstige Zeitwertreparaturen vorbereitet. Vorzüge, die Bosch Car Service für immer mehr Firmen zu einer attraktiven Alternative machen.











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