Ausgabe
02
2013


Sonderthema

Das Kreuz mit dem Kreuz

Rückenschmerzen sind eine wahre Volksplage. Damit die Autofahrt nicht zur Tortur wird, bieten immer mehr Hersteller spezielle Autositze, um die Leiden der Vielfahrer zu lindern.

Wer beruflich viel im Auto unterwegs ist, der weiß ergonomische Sitze sehr zu schätzen. Schließlich sind quälende Rückenschmerzen das Letzte, was man im Außendienst und beim Kunden gebrauchen kann. Doch längst nicht alle Autositze entsprechen modernen, ergonomischen Kriterien, oftmals sitzt man mehr schlecht als recht. Und das rächt sich eher früher als später, erst recht, wenn man jährlich zehntausende Kilometer abspult und täglich mehrere Stunden im Fahrzeug verbringt.

80 Prozent leiden

In der heutigen Zivilisation zählen Rückenerkrankungen zu den häufigsten Beschwerden, rund 80 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen, bei einem Drittel der Bevölkerung zwischen 35 und 50 Jahren sind die Schmerzen bereits chronisch. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Krankenstandstage ist enorm, man sollte daher imBüro und im Auto auf die richtige Sitzposition achten. Viele Autositze sind zum einen nicht für intensive Nutzung gedacht, andererseits ist es den Herstellern auch so gut wie unmöglich, die stark unterschiedlichen Körpergrößen zu berücksichtigen.

Erhöhte Unfallgefahr

Gerade Personen, die deutlich größer oder kleiner als der Durchschnitt sind, haben es oft schwer, eine gute und vor allem gesunde Sitzposition zu finden. Die Folgen sind eine schnelle Ermüdung, nachlassende Leistungsfähigkeit und dadurch auch eine erhöhte Unfallgefahr. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen bzw. die Folgen einer bestehenden Erkrankung zu lindern, ist ein entsprechend hochwertiger Sitz unumgänglich. Einer der Spezialisten auf diesem Markt ist die Firma Recaro, die von Flugzeug-über Rennwagenbis hin zu normalen Autositzen so ziemlich alles im Programm hat.

Sitzspezialist Recaro

Je nach Anforderungsprofil bietet Recaro unterschiedliche, nachrüstbare Sitze an, die mit Lederbezug, aktiver Belüftung oder auf das Fahrzeug abgestimmtem Seitenairbag zu haben sind. Allen Modellen gemeinsam ist eine Ergonomie, die nur von den wenigsten Seriensitzen erreicht wird. Wichtige Eckpunkte sind etwa eine Sitzflächenverlängerung, die auch bei größeren Personen eine ausreichende Schenkelauflage ermöglicht, eine variabel einstellbare Seitenführung, eine Lordosestütze sowie eine weit genug ausfahrbare Kopfstütze.

Richtig sitzen lernen

Um die Wirbelsäule nicht unnötig zu strapazieren, sollte man das Augenmerk zunächst auf die richtige Sitzposition legen. Unter Umständen lassen sich hier Fehlhaltungen vermeiden und die Kreuzbeschwerde-Problematik tritt später erst gar nicht auf. Auf der vorigen Seite finden Sie 8 Punkte zum ergonomisch richtigen Sitzen, die im Sinne der eigenen Gesundheit beachtet werden sollten.

Aktion Gesunder Rücken

In Deutschland hat sich die Aktion Gesunder Rücken (AGR) einen Namen gemacht. Einige Fahrzeughersteller wie Opel, Mercedes oder VW rüsten ihre Fahrzeuge ab Werk und gegen Zuzahlung mit Sitzen aus, die das AGR-Gütesiegel tragen. Verglichen mit den Kosten eines nachgerüsteten Sitzes fallen diese Mehrpreise moderat aus, gerade Vielfahrer sollten diese Investition unbedingt tätigen. Empfehlenswert ist auch eine aktive Sitzbelüftung, vor allem im Sommer.

Durch einen Luftstrom wird die beim Schwitzen entstehende Feuchtigkeit im Bereich der Rücken-und Sitzfläche abgesaugt, ohne schädliche Zugluft. Somit kommt man auch bei tropischen Temperaturen frisch und ohne Schweißflecken beim Kunden an, was den professionellen Auftritt positiv unterstreicht.

Kostenübernahme prüfen

Apropos Investition. Bei der Pensionsversicherungsanstalt, der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft und bei den Bundessozialämtern kann um eine Kostenübernahme bzw. einen Zuschuss angesucht werden. Oftmals ist auch der Arbeitgeber bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen, schließlich profitiert auch er von der Gesundheit des Mitarbeiters.




www.recaro.at
www.opel.at
www.agr-ev.de







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