Ausgabe
02
2012


Aufsteigen

My little Phaeton

Mit dem Facelift des CC positioniert Volkswagen die fesche Coupé-Limousine zwischen Passat und Phaeton. Preislich bleibt man aber für die Passat-Klientel in Reichweite.

Mit dem Passat hat Volkswagen einen echten Dauerbrenner im Portfolio, vor allem bei Flotten und Fuhrparks zählt das Modell in seinem Segment zu den beliebtesten. 2008 präsentierten die Wolfsburger den Passat CC als noble Alternative mit dem Touch eines viertürigen Coupés.

Vier Jahre und 320.000 verkaufte Autos später soll sich der ab sofort nur noch CC genannte Viertürer vom Passat absetzen und die Lücke zum Phaeton schließen.

Leistbarer Luxus

Preislich bleibt erfreulicherweise die Nähe zum Passat bestehen, wie der Einstiegspreis von 34.490 Euro für den 160 PS starken 1.8 TSI Benziner unterstreicht. Es überrascht aber nicht wirklich, dass 90 Prozent der Kunden zu den Dieselmodellen greifen werden, der Großteil vermutlich zum 140 PS starken Basis-Selbstzünder. Bei ersten Testfahrten erwies sich das Aggregat in Verbindung mit der empfehlenswerten Doppelkupplungsautomatik DSG als absolut ausreichend und zudem sehr sparsam. Im oberen Drehzahlbereich ist die 170-PS-Variante freilich spritziger.

Zum Marktstart Anfang März stehen neben den erwähnten Motoren auch ein 2.0 TSI mit 210 PS sowie ein 3.6 V6 FSI Benziner mit satten 300 PS und Allradantrieb für 50.750 Euro zur Verfügung. Stichwort Allrad: Im Laufe des Jahres wird der 4Motion-Antrieb auch für die Dieselmodelle zu haben sein, VW rechnet mit einem 4x4-Anteil von insgesamt 25 Prozent.

Nobler Auftritt

Im Zuge des Facelifts wurde nicht nur die Front-,sondern auch die Heckpartie des CCüberarbeitet, ein eleganter Auftritt ist garantiert.

Oberklasse-Feeling gibt"s aber auch im Innenraum -perfekte Ergonomie, gepaart mit hochwertigen Materialien und einer sehr niedrigen Geräuschkulisse. Die Platzverhältnisse entsprechen dem Klassenschnitt, aufgrund der Coupéform ist klarerweise die Kopffreiheit im Fond nicht so üppig. Der Kofferraum schluckt mit 532 Litern eine ganze Menge. Das Fahrwerk bietet eine gelungene Mischung aus Sportlichkeit und Komfort, optional gibt esauch ein adaptives DCC-Fahrwerk .

Assistenz-Einsatz

In keinem Fahrzeug dieser Klasse gibt es derzeit eine solche Armada an Assistenzsystemen wie im VW CC. Angefangen von bekannten Features wie Tote-Winkel-Warnerüber einen Parkassistenten -der das Auto nun in noch kleinere Lücken als bisher bugsiert -bis hin zu einem radargesteuerten Tempomat und einem Spurhalteassistenten reicht das Angebot.

Ein Highlight ist der Fernlichtassistent "Dynamic Light Assist", der das Fernlicht permanent aktiviert und andere Verkehrsteilnehmer mittels Maskierung ausblendet. Mit dem CC bietet Volkswagen jenen Kunden eine schicke Limousine, die vom Passat aufsteigen wollen, ohne einen Phaeton zu kaufen.











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