Ausgabe
10
2012


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Elektroautos für alle

Renault ist Vorreiter bei der Elektromobilität: Eine breite Palette sowie das dichte Händlernetz machen die Autos von morgen schon heute alltagstauglich.

Verursachen Elektrofahrzeuge tatsächlich "null Emissionen"? Renault meint "ja" und fügt den entsprechenden Modellnamen daher das Kürzel Z.E. für "Zero Emission" bei. Kritiker widersprechen leidenschaftlich, verweisen auf die Umweltbelastung durch die Fahrzeugherstellung und darauf, dass die Stromproduktion vielerorts ebenfallshohe Emissionen verursacht.

Eines steht aber außer Zweifel: Elektroautos produzieren weder Ruß noch Lärm und auch keine teuren Tankrechnungen. Kein Wunder, dass die Verkäufe massiv steigen: Während im gesamten Jahr 2011 nur 631 "Stromer" neu zugelassen worden sind, waren es heuer schon von Jänner bis August 614 Stück.

Breite Palette

Mit 265 Neuzulassungen (43 Prozent Marktanteil) erwies sich Renault in den ersten 8 Monaten als klarer Elektro-Marktführer. Als einziger Hersteller bieten die Franzosen mit der Limousine Fluence ZE (ab 25.950 Euro), dem Kleintransporter Kangoo Z.E. (ab 24.000 Euro) und dem zweisitzigen Twizy schon jetzt ein umfassendes Modellprogramm an. Das Stadt-und Spaßmobil gibt es übrigens als Twizy 45 (6.990 Euro), fahrbar mit Mopedführerschein und als Twizy 80 (7.690 Euro)."9 von 10 Kunden entscheiden sich für die führerscheinpflichtige Version", sagt Olivier Gaudefroy, Generaldirektor von Renault Österreich. Im Frühjahr 2013 wird ein Fünfsitzer in der Golf-Klasse das Modellprogramm vervollständigen: "Wir werden den Zoé im April zum Starpreis von 20.780 Euro einführen", kündigt Gaudefroy an.

Förderungen für Firmen

Die jeweiligen Basispreise beinhalten noch nicht die Batteriemiete. Diese beträgt am Beispiel des Fluence Z.E. bei dreijähriger Laufzeit, je nach Kilometerleistung, 82 bis 148 Euro (netto). Damit ist klar: Für die Elektromobilität ist ein gewisser Mehrpreis einzuplanen. Andererseits reduzieren Förderungen die Anschaffungspreise teils beträchtlich: "Beispielsweise schießt die Wiener Wirtschaftsagentur pro betrieblich gekauftem Elektro auto bis zu 10.000 Euro zu. Parallel wird von der Modellregion Wien ein weiteres Unterstützungsprogramm für circa 175 Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2014 vorbereitet", weiß Gaudefroy. Ähnliche Angebote gibt es auch anderswo, bundesweit fördert der "Klimaaktiv-Fonds" Firmen mit bis zu 10 Fahrzeugen mit maximal 5.000 Euro pro Auto.

Breites Netz

Sorgen um die Betriebssicherheit ihrer Fahrzeuge müssen sich E-Auto-Betreiber übrigens nicht machen: Die Renault-Betriebe wurden gründlich vorbereitet. "Derzeit fungieren 10 unserer 27 Haupthändler als "Z.E. Experten" mit der Berechtigung zu Verkauf, Wartung und Reparatur. Alle anderen Markenbetriebe sind "Z.E. Partner", die verkaufen und warten dürfen", erklärt Gaudefroy.

Bleibt ein Haken, den man auch bei Renault nicht leugnen kann: Die Reichweite der Elektrofahrzeuge ist begrenzt, das Netz an Schnellladestationen wird erst aufgebaut. Doch immerhin wird es der Zoé schon auf eine Ausdauer von 210 Kilometern bringen: Genug für viele Einsätze im (Firmen-) Alltag.











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