Ausgabe
02
2012


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Für den Notfall

Vorweg sei gesagt, Erste Hilfe muss jeder leisten. Egal, ob im Straßenverkehr oder im privaten Bereich. Wer aber viel unterwegs ist, der kann mitunter schon in eine Situation geraten, bei der Maßnahmen der Ersten Hilfe gesetzt werden müssen.

Um es so weit erst gar nicht kommen zu lassen, steht an erster Stelle die Unfallverhütung. Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Hertz, Ärztlicher Leiter des AUVA-Unfallkrankenhauses Lorenz Böhler: "Ziel muss es sein, Unfallgefahren jeglicher Art im Vorfeld einer Tätigkeit zu beseitigen, egal, ob in den eigenen vier Wänden, in der Arbeit, in der Freizeit oder im Straßenverkehr, wo rund 30 Prozent aller Unfälle passieren. Am besten ist, wenn Erste Hilfe gar nicht notwendig wird und möglichst viele Unfälle verhindert werden."

Die wichtigsten Aufgaben als Ersthelfer

-Ruhe bewahren: Jeder ist aufgeregt, wenn ein Notfall passiert! Atmen Sie tief durch und verschaffen Sie sich einenÜberblick über die Situation. Danach handeln Sie Schritt für Schritt, wie Sie es im Erste-Hilfe-Kurs gelernt haben.-Gefahren erkennen, absichern: Sichern Sie die Unfallstelle ab, um weitere Verletzungen zu verhindern.-Lebensrettende Sofortmaßnahmen: Dazu zählen Retten von Verletzten, Blutstillung und Wiederbelebung.-Notruf: Ehestmögliche professionelle Versorgung und beherztes Eingreifen des Ersthelfers verbessern die Prognose von Verletzten stark.-Wundversorgung: Versorgen Sie alle Wunden, damit es zu keiner weiteren Verschmutzung kommt. Lassen Sie Wunden, falls notwendig, von einem Arzt behandeln. -Basismaßnahmen: Wichtig ist die Wärmeerhaltung. Verletzten ist oft kalt, decken Sie sie zum Beispiel mit einer Folie zu. Frische Luft verbessert die Situation. Eine für den Verletzten angenehme Lagerung ist oft schmerzlindernd und erleichtert mitunter das Atmen.-Psychologische Betreuung: Als Ersthelfer sind Sie Ansprechpartner für den Verletzten, bleiben Sie, wenn möglich, immer direkt bei ihm bis der Rettungsdienst eintrifft. Weiters erklärt Hertz: "Versuchen Sie, Ihre Reaktionen und Emotionen während der Hilfeleistung im Griff zu haben, dann können Sie ruhig und logischhandeln. Denken Sie nach, welche Versorgung Sie sich erwarten würden, wenn Sie verletzt wären. Genauso sollten Sie Ihren Mitmenschen helfen."











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