Ausgabe
02
2012


Aufsteigen

Die neue Freiheit

Schon durch das häufige Full-Service-Leasing gelten Markenbetriebe für Firmenkunden als erste Wahl bei Reparatur und Service. Doch freie Werkstätten können eine attraktive Alternative sein.

Drei, fünf oder gar sieben Jahre: Die Garantiezeiten, mit denen Autohersteller um die Gunst der Kunden buhlen, werden immer länger. Doch ist es deshalb nötig, eine Vertragswerkstätte aufzusuchen? "Nein", meint die EU-Kommission, die in derartigen Dingen das letzte Wort hat: In der im Juni 2010 in Kraftgetretenen "Service-Gruppenfreistellungsverordnung" hat sie eindeutig festgehalten, dass auch bei Wartungsarbeiten in freien Werkstätten der Garantieschutz nicht verloren geht -sofern diese Inspektionen sachgerecht und nach den Herstellervorgaben durchgeführt werden. Um eben das zu ermöglichen,sichern flankierende Bestimmungen den markenfreien (oder mit einem Vertrag anderer Hersteller ausgestatteten) Betrieben den Zugang zu technischen Informationen und Originalersatzteilen.

Gegen allfällige Verstöße will die EU "entschlossen vorgehen". Das kann so weit gehen, dass einem Fahrzeug sogar die Typengenehmigung entzogen wird: Ob von dieser drakonischen Maßnahme tatsächlich Gebrauch gemacht wird, dürfte ein derzeit in Deutschland anhängiges Verfahren gegen BMW zeigen.

Neue Anbieter

Angesichts dessen ist es kein Wunder, dass sowohl die Zahl als auch die Professionalität der ungebundenen Anbieter wächst. Neben Schnellserviceketten sind hier vor allem die Werkstattkonzepte zu erwähnen: Zusammenschlüsse selbstständiger Betriebe, die (zumeist von großen Kfz-Teilehändlern) mit Teilen, Geräten, Informationen und Schulungen versorgt werden, um eine bestmögliche Reparaturqualität sicherzustellen.

Ein Beispiel dafür ist das Netzwerk "Profiservice", das 50 Betriebe in ganz Österreich umfasst. Europaweit kommt man sogar auf etwa 4.500 Mitglieder. Am "ad Autodienst" beteiligen sich bereits rund 110 österreichische Werkstätten: Mit gezielten regionalen Aktivitäten, der effektiven bundesweiten Radio-und Zeitungswerbung sowie Wolfgang Böck ("Kommissar Trautmann") als prominentem Aushängeschild ist dieses Konzept besonders populär.











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