Nov
28
2018


Auto

Made in and for Austria

BMW rundet die Modellpalette des 5er nach unten ab, neue Basis ist der 518d mit 150 PS. Doch wird der dem Motto „Aus Freude am Fahren“ noch gerecht? Wir haben uns den halben Österreicher näher angesehen.

Zugegeben, beim Touring stimmt Made in Austria nicht ganz, aber die 5er Limousine wird auch in Graz bei Magna gebaut. Das Herz des 518d ist in beiden Fällen rot-weiß-rot, stammt es doch aus der Motorenschmiede BMW Steyr, wo die allermeisten Selbstzünder der Marke gebaut werden. Für den 518d hat sich BMW Austria ganz besonders ins Zeug gelegt, schließlich passt er doch perfekt ins heimische Anforderungsprofil. Der Zweiliter-Turbodiesel leistet 150 PS und ist entsprechend günstig im Unterhalt. Und das nicht nur aus steuerlicher Sicht, sondern auch beim Verbrauch. Unser Praxiswert von 5,6 Litern ist eine starke Ansage für ein Auto dieses Segments.

 

Alles andere als lahm

Sparen ist ja gut und schön, wird nun der eine oder andere denken, aber zu welchem Preis? Schließlich sind 150 PS im 5er Touring vielleicht vor 25 Jahren eine Ansage gewesen, aber heute? Wir waren auch gespannt, wie sich die 150 Pferde in der freien Wildbahn anfühlen und wurden alles andere als enttäuscht. Vom Stand weg ist ordentlich Power vorhanden, die famose 8-Gang-Automatik leistet ihren Beitrag dazu. Und selbst bei höheren Geschwindigkeiten wie auf der Landstraße oder der Autobahn fühlt sich der neue Einstiegsbayer alles andere als lahm an. Schon richtig, vor allem die Sechszylinder haben dann natürlich mehr in Reserve, wirklich abgegangen sind uns die größeren Triebwerke aber eigentlich so gut wie nie.

 

Mehr Geld für Extras

Waren die kleineren Modelle früherer BMW oft an den einflutigen Auspuffanlagen zu erkennen, so trägt auch der 518d stolz zwei Endrohre. Und wer die „Tarnung“ nicht auffliegen lassen möchte, der kann zum einzig kostenfreien Extra, dem Entfall der Typenbezeichnung auf dem Kofferraumdeckel greifen. Bei allen anderen Finessen darf man sich dann nicht lumpen lassen, wie unser Testauto beweist, ist die Ausstattung keine Frage der Motorisierung, ganz im Gegenteil. Denn wer sich für den kleinen Diesel entscheidet, hat vielleicht noch etwas Budget (der 40 PS stärkere 520d kostet satte 6.150 Euro mehr) für Dinge übrig, die das Autofahren komfortabler machen. Die Preisliste beginnt jedenfalls bei 52.540 Euro, wer im 1,5-prozentigen Sachbezug bleiben will, der muss dank 123 Gramm CO2 noch 2018 zuschlagen.


(Stefan Schmudermaier)








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