Oct
16
2018


Auto

Bärenstarker Auftritt

Was einst mit dem Yeti begann, findet nun mit dem Kodiaq den vorläufigen Höhepunkt. Die tschechische VW-Tochter beweist SUV-Kompetenz und legt mit dem Kodiaq Sportline ordentlich Selbstbewusstsein nach.

Der Auftritt des Skoda Kodiaq ist zwar alles andere als furchteinflößend, aber allemal stattlich. Mit seinen 4,7 Metern zählt er zu den mittelgroßen SUV, im Innenraum – eine Skoda-Spezialität – geht’s richtig luftig zu. Wer die optionale dritte Sitzreihe ordert, der hat Platz für maximal sieben Personen, die Beinfreiheit im Fond bewegt sich auf Oberklasse-Niveau. Die Bedienung des tschechischen Bären – die Kodiakbären sind eigentlich in Alaska zu Hause – gibt keinerlei Rätsel auf, ganz im Gegenteil, die Ergonomie ist schlicht hervorragend. So sind die wichtigsten Funktionen direkt mittels Tasten anwählbar, wer sich gerne mit Details oder dem Setup von Radio, Navi oder Fahrzeugparametern spielt, kann dies in den Menüs des Touchscreens tun. Und Armaturen hat der Kodiaq auch noch „echte“ und kein oftmals überfrachtetes Display. Zwei Wünsche haben wir dennoch: Ein Head-Up-Display wäre fein und die Deaktivierung der Adaptiv-Funktion des Tempomaten wäre auch fein, oftmals nervt das automatische Bremsen mehr, als es hilft, etwa auf der Autobahn.

 

Sport-Look und niedriger Verbrauch

Seit Kurzem bietet Skoda den Kodiaq auch in einer Sportline-Version an. Nomen est omen bringt diese zahlreiche sportliche Features mit. So zum Beispiel 19-Zoll-Leichtmetallfelgen (die 20-Zöller am Testauto gehören gemeinsam mit der elektrischen Heckklappe und der 3-Zonen-Klimaautomatik zum optionalen Sport-Paket), spezielle Schürzen und Schweller sowie Sportsitze mit integrierten Kopfstützen. Die Serienmitgift kann sich ebenfalls sehen lassen, LED-Scheinwerfer, schlüsselloses Zugangs- und Start-System, elektrischer Memorysitz, Parkassistent und einiges mehr sind im Preis von 49.030 Euro für den 190 PS TDI samt Allrad und DSG Standard. Der Zweiliter-Turbodiesel passt perfekt zum großen Bären, die Beschleunigung von 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h passt ebenso wie der Praxisverbrauch von circa 6,7 Litern. Eine feine Sache ist auch die dynamische Fahrwerkregelung, die sich auf Knopfdruck eher auf der sportlichen oder mehr auf der komfortableren Seite zeigt. Dank eines Individual-Modus kann der Fahrer mit verschiedenen Parametern sein Setup kreieren, was tatsächlich mehr als nur eine Spielerei ist. •


(Stefan Schmudermaier)








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