Ausgabe
06
2018




Flotter Tag in der Hofburg

46 Aussteller, 16 Top-Referenten und 630 Besucher: Die 4. FLEET Convention versammelte am 14. Juni wieder die gesamte heimische Fuhrparkbranche in der Wiener Hofburg. In den historischen Räumen wurde auch heuer ein Blick in die Zukunft des Fuhrparkmanagements geworfen, heiß diskutiert und nachhaltig über Trends, Fahrzeuge und Dienstleistungen informiert.

Das Fachevent, das vom Team von FLOTTE&Wirtschaft bereits zum 4. Mal organisiert wurde, rückte auch heuer wieder aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Fuhrparkmanagements in den Fokus und bot in der einzigartigen Atmosphäre der Wiener Hofburg abermals eine perfekte Möglichkeit, sich in der Branche zu vernetzen und über Entwicklungen, Services, Fahrzeuge und Dienstleistungenzu informieren. Neben spannenden Marktplatzvorträgen (siehe Seite 21) kamen zahlreiche Top-Referenten auf der Hauptbühne zu Wort.

Dieselanteil in Flotten sinkt, SUV werden beliebter

So registrierte etwa Mag. Roland Strilka, Chef-Analyst der Eurotax, massive Veränderungen bei den Motorisierungen im Flotten-Segment: Laut seinen Daten lag der Anteil der Dieselfahrzeuge in diesem Bereich heuer nur noch bei 59,2 Prozent, während es im Vorjahr noch 72,1 Prozent waren. Hingegen gab es bei den Benzinern ein Wachstum von 22,6 auf 34,8 Prozent. Ein Teil dieser Veränderungen ist auf das stetige Wachsen des SUV-Anteils bei Flotten zurückzuführen, da hier immer mehr Kunden auf Benzinmotoren zurückgreifen, so Strilka. Grundsätzlich sieht der Experte aber gute Zeiten für den Flottenbereich, da das Wirtschaftswachstum weiterhin hoch sei (siehe Seite 12).

Anschließend gewährte Jürgen Freitag, Fuhrparkleiter Siemens AG&"Global Fleet Manager", einen Blick in das Flottenmanagement des Konzerns, der weltweit 377.000 Mitarbeiter beschäftigt und einen 50.000 Fahrzeuge starken Fuhrpark betreibt. Freitag ging dabei vor allem auf die zahlreichen monetären, kulturellen und digitalen Herausforderungen dieses globalen Managementprozesses ein und erklärte die dafür geschaffene "Matrix-Struktur", die eine langfristige und umfassendeKostenoptimierung erst möglich macht (siehe Seite 14).

WLTP, TÜV, EUFMA&CO

Über die Auswirkungen des neuen Abgasmesszyklus WLTP auf Flottenbetreiber und Firmenwagenfahrer berichtete Andreas Kral, Country Manager Jato Dynamics Austria. Sein zentrales Fazit: "Nach den aktuellen Vergleichen ist bei allen Fahrzeugen, bei denen schon nach dem neuen Zyklus gemessen wurde, eineErhöhung der CO2-Emissionen zu verzeichnen." Da beim WLTP-Testverfahren die Sonderausstattung berücksichtigt werden müsse, sei der CO2-Wert und damit die NoVA bei jedem Fahrzeug künftig unterschiedlich hoch beziehungsweise niedrig (siehe Seite 16).

Im Rahmen eines "Stammtischgesprächs" diskutierten anschließend Ing. Mag. Christian Rötzer, Geschäftsführer TÜV Austria Automotive, und sein Mitarbeiter Ing. Marcus Fehringer, Projekt-und Innovationsmanagement Infrastruktur&Transport, bei einem weißen Spritzer über die Firmenflotte der Zukunft, die Vorteile von Elektro- und Erdgasautos und die Auswirkungen von höheren CO2-Werten auf Steuer und Sachbezug (siehe Seite 17).

Henning Heise, Axel Schäfer und Ralf Käser, die Vorstände der Österreichischen, Deutschen und Schweizer Fuhrparkverbände, gaben am Ende des Vormittags darüber hinaus Einblick in die Motive der Gründung des europäischen Fuhrparkverbands EUFMA und freuten sich über die bisher "unfassbar gute Resonanz" aus anderen Ländern (siehe Seite 20).

Heiß diskutiert

Keynote-Speaker Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer spannte in seinem Vortrag auf der 4. FLEET Convention den Bogen von der "heilen Welt", die sich bisher aus den Zutaten "Diesel +Modellvielfalt +Full-Service-Leasing" zusammengesetzt hat, zum Status quo, der vom Nichterreichen der versprochenen Abgaswerte, der Luftverschmutzung in den Innenstädten rund um den Globus und "radikalen Innovationen" im Bereich der Elektro-und Roboterautos sowie der "Sharing Economy" geprägt ist (siehe Seite 18). Im Anschluss an seinen Vortrag fand noch eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die Antriebe der Zukunft" statt, an der neben Dudenhöffer auch Dipl. Ing. Heimo Aichmaier (Austrian Mobile Power), Prof. Dipl.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Stockmar (TU Wien) sowie Dipl.-Ing. Peter Jurik (Referent CNG Fachverband Gas&Wärme) teilnahmen (siehe Seite 19).











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