Ausgabe
06
2018




Höherer Sachbezug

Andreas Kral von Jato analysierte die Veränderungen bei CO2 und NoVA, die durch WLTP wirksam werden. Für die Flottenbetreiber wird das Auswirkungen auf die Fahrzeugauswahl haben.

Das brennende Thema WLTP war bereits in FLOTTE&Wirtschaft 2-3/2018 ein großes Sonderthema. Andreas Kral, Country Manager von Jato Dynamics, analysierte nun für die Besucher der FLEET Convention die Veränderungen und Auswirkungen des neuen Abgasmesszyklus auf CO2-Emissionen und damit auf den Sachbezug und auf die NoVA. Schon die bisherigen Zahlen sprechen eine klare Sprache, dabei ist die Umstellung bei vielen Herstellern beziehungsweise Modellen noch gar nicht erfolgt. Nach den aktuellen Vergleichen ist bei allen Fahrzeugen, bei denen schon nach dem neuen Zyklus gemessen wurde, eine Erhöhung der CO2-Emissionen zu verzeichnen", so Kral in seinem Vortrag. Nach denderzeit verfügbaren Zahlen liegt diese Steigerung zwischen einem und 38 Prozent. "Eine Verringerung sei bei keinem Fahrzeug festgestellt worden", sagt Kral. Die Auswirkungen auf den Flottenbereich sind daher evident. Zahlreiche Fahrzeuge unterschreiten die für den Sachbezug relevante Grenze von 124 Gramm CO2/km nicht mehr und werden daher mit dem höheren Sachbezug von zwei statt bislang 1,5 Prozent angesetzt.

Was kostet das Fahrzeug?

"Da beim WLTP-Testverfahren jede Sonderausstattung berücksichtigt werden muss, ist der CO2-Wert und damit die NoVA bei jedem Fahrzeug unterschiedlich." Teilweise können NoVA und CO2-Emmission beim Abschluss des Kaufvertrages nicht genau angegeben werden, da diese Ausstattungskonstellation noch nicht überprüft und gemessen wurde. "Der Händler wirdbei Vertragsunterzeichnung nicht sagen können, was das Fahrzeug kostet. Ich kann mir vorstellen, dass es zukünftig gar keine Preislisten mehr gibt, sondern die Preise je nach Ausstattung online abgefragt werden müssen", schätzt Kral.

NoVA bis zu vier Prozentpunkten höher

Der von Jato erstellteÜberblick hinsichtlich der NoVA bringt ebenfalls eine klare Tendenz: "Die durchschnittliche Erhöhung der NOVA pro Marke und zwar aller nach WLTP rehomologierten Modelle liegt zwischen null und 4,1 Prozentpunkten. Obwohl es bei manchen Herstellern noch wenige rehomologierte Modelle gibt", so Kral.Manche Hersteller wie etwa BMW haben schon sehr früh mit der Umstellung begonnen, bei anderen Marken gibt es hingegen noch wenige bis keine WLPT-gemessenen Modelle.

Trotz der schwierigen Situation findet Kral lobende Worte für die Autoindustrie: "Ich bewundere jeden, der nach diesem Regelwerk Fahrzeuge baut."











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