Ausgabe
06
2018




Nötiger Wandel braucht Zeit

Bei einem launigen "Stammtisch"-Gespräch diskutierten der Geschäftsführer des TÜV Austria Automotive, Ing. Mag. Christian Rötzer und sein Mitarbeiter Ing. Marcus Fehringer über den Fuhrpark der Zukunft.

Der Fuhrpark der Zukunft wird nicht nur den Fuhrparkmanager beschäftigen, da sind sich sowohl Ing. Mag. Christian Rötzer, Geschäftsführer TÜV Austria Automotive als auch Ing. Marcus Fehringer, Projekt- und Innovationsmanagement Infrastruktur&Transport, beim "Stammtisch"-Gespräch einig. Denn der Einsatz von E-Fahrzeugen erfordert unter anderem auch Investitionen in die Infrastruktur, damit ist Teamarbeit und vor allem eine saubere Planung unumgänglich. Doch von vorn.

"Süßwarenangebot"

WLTP ist die Abkürzung, die derzeit nicht nur den Herstellern den Schweiß auf die Stirn treibt, sondern auch die Fuhrparkmanager und Dienstwagennutzer beschäftigt. Beispielsweise heißt es aufseiten der Nutzer, wer in Zukunft ein Allradmodell fahren will, wird mehr Sachbezug zahlen. Das ist genauso ins Blech geschlagen, wie, dass es "die Fuhrparkmanager in den nächsten sechs, sieben Jahren mit einem hartnäckigeren" Gesetzgeber zu tun haben werden, besonders was die Antriebsform anbelangt, ist sich Rötzer sicher. Als Alternative bieten Bund und Länder dafür ein ganzes "Süßwarenangebot" an finanziellen Zuckerln wie die Sachbezugsbefreiung oder die Ersparnis bei den Lohnnebenkosten -es fehlt in diesem Punkt allerdings oft, da sind sich Rötzer und Fehringer einig, das Wissen über die Möglichkeiten. Ebenfalls einig sind sich die beiden, was die TCO (Total Cost of Ownership) betrifft. Denn während diese bei den Verbrennern steigt, sinkt sie bei E-Fahrzeugen. Doch spätestens mit dem Jahr 2020 wird die Fokussierung der "Elektro-Taliban auf der einen und der Verbrennerfraktion auf der anderen Seite" noch einmal durchgeschüttelt, glaubt Rötzer. Ab dann gilt der Grenzwert von 95 Gramm CO2, "jedes Gramm darüber bedeutet 95 Euro pro Auto des Herstellers pro Jahr in den Säckel des EU-Haushalts", erklärt Rötzer. Dass das ein finanzielles Problem wird, erklärt sich von selbst. Und dass damit die Auswahl an Verbrennern sinkt, dafür die Alternativen - auch Erdgas könnte wieder ein Thema werden -steigen, ebenfalls. Hybrid ist für Rötzer dabei die Brückentechnologie.

Förderung

Doch allein mit der Anschaffung von E-Fahrzeugen ist es nicht getan. Immerhin wollen die Akkus auch geladen werden. In der Firma, zu Hause und unterwegs. Von den unterschiedlichen Steckern, Kabeln und Ladestärken noch abgesehen, die es aber auch einzuplanen gilt, stellt sich für Firmen auch die Frage, ob zusätzlich eine PV-Anlage samt Batteriespeicher sinnvoll ist. Dafür gäbe es übrigens noch drei Millionen Euro im Fördertopf, bestätigt Fehringer.

Die Diskussion zeigt: Bei der Firmenflotte der Zukunft müssen Fuhrpark und Infrastruktur aufeinander abgestimmt sein. "Es ist ein Change-Prozess, der gegangen werden muss", betont Fehringer und "das braucht Zeit", ergänzt Rötzer.











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