Jul
04
2018


Freizeit

Ein Laster kann mehr

Firmenautos im Rückspiegel: Halbtonner-Kleinlaster haben bei Opel seit den Dreißigern Tradition, als Opel P4 und dessen Vorläufer, der in Österreich als Steyr-Opel 4,5/22 PS montiert und auch von Opel&Beyschlag/Wien noch als Kastenwagen angeboten wurden.

Machte Opel bis dahin durch die Verblechung der Fenster von Kombimodellen aus dem Fahrgast-einen Laderaum, so war der im Vauxhall/Bedford-Werk Ellesmere Port gebaute Combo A (1986 bis 1993) auf Kadett-E-Basis der erste Opel-Kleinlieferwagen mit einer speziellen Nutzfahrzeugkarosserie. Ein ab der B-Säule verbreiterter und erhöhter Kasten erweiterte den Laderaum mit 2,4 Quadratmeter Grundfläche, in den sich eine Europalette (längs) einladen ließ, und machte den Fronttriebler mit niedrigem cw-Wert ("Windei") für den gewerblichen Einsatz noch nützlicher als auf Rekord beziehungsweise Olympia CarAVan basierende Kastenwagenversionen der Vorgänger.



So wurde ein Pkw aus dem Laster

Dass dieser vergrößerte Raum mit großzügiger Verglasung auch für den Personentransport ideal war, bewies aber erst der mit einem Corsa-Triebkopf erstellte Combo B (1993 bis 2001) zwei Jahre nach der Lancierung als Kastenwagens. Mit diesem gelang die weitere Nutzenoptimierung -er hatte immerhin 3,12 Kubikmeter Laderaum.


Neue Modellgenerationen mit neuen Kooperationen

Der Combo C (2001 bis 2011) basierte auf dem Corsa C und war verglichen mit den beidenälteren Corsa-Geschwistern formal deutlich mehr Pkw. Natürlich gab es das Modell als Kastenwagen und den erstmals mit beidseitig bestellbaren seitlichen Laderaumschiebetüren. Doch auch beim Tour genannten Hochdachkombi, der eigentlich ein Van war, bewies Opel Liebe zum Detail und Gespür für aktuelle Trends. Denn beim wie stets frontgetriebenen Combo-Sondermodell Tramp (2005) war nicht nur der Unterfahrschutz, sondern auch die um zwei Zentimeter höhergelegte Karosserie schon ein "Praktiker-SUV". Neu war auch die -alternativ zu den Doppelflügeltüren beim Combo Pkw, der mit einem Radstandund in einer Dachhöhe angeboten wurde, - große, nach oben öffnende Hecktür.


Kooperierte Opel zu dieser Zeit nicht nur bei der Fahrzeugentwicklung mit dem Fiat-Konzern, sodass sich auch Motoren und Getriebe aus Aspern in Modellen beider Konzerne fanden, so sollte die Kooperation mit Fiat Chrysler Automobiles beim Nachfolgemodell Combo D optisch noch deutlicher erkennbar werden: Mit dem Opel-Blitz dekoriert, lief er als Parallelmodels des Fiat Doblo ab Frühjahr 2012 in der Türkei vom Band: mit einer bislang ungekannten Vielzahl von Motorund Karosserievarianten, als Pkw bis zu 4,6 Kubikmeter Raum sowie als Lkw bis zu einer Tonne Nutzlast und Platz für zwei Paletten. Ab Herbst ist der neue Combo, entstanden in Kooperation mit PSA, im Handel. Der tritt das Erbe des erfolgreichen "Verwandlungskünstlers" an.


Dr. Nikolaus Engel








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