Jun
27
2018


Auto

Auto macht Frühling

Höchstens drei Monate dauert die Cabrio-Saison, dazwischen ist es entweder zu kalt oder zu heiß? Für Fahrer eines Mercedes E-Klasse Cabrios stimmt das nicht mehr ganz.

Das Hauberl bleibt unten! Dieses Cabriolet beharrt, so scheint "s, auf nach oben offenem Fahrzustand. Nicht, dass sich das elektrische Verdeck sträubte. Das flutscht in beide Richtungen bis Tempo 50 in gerade einmal 20 Sekunden. Es sind vielmehr die durchdachten Annehmlichkeiten, die dargeboten werden, um nur ja so lang wie möglich keinen Dachhimmel zwischen sich und den lichten Äther schieben zu müssen: Aircap (Windabweiser, Windschott),Airscarf (separat ansteuerbare Genickheizung in den Kopfstützen) und beheizte Armlehnen verlängern den Frühling in Richtung Herbst und Winter, - das sonnenreflektierende schwarze Leder und die Klimaanlage gen Hochsommer. Und wenn die Sonne sehr arg herunterbrennt, hilft ein schickes Mercedes-Benz-Kapperl.



Souverän durch den Alltag

Auch von der Jahreszeit abgesehen, bestehen die Erbauer aus Stuttgart darauf, ein besonders alltagstaugliches Cabrio geschaffen zu haben. So kann der 310 beziehungsweise bei geschlossenem Verdeck 385 Liter fassende Gepäckraum des 4,83 Meter langen Zweitürers durch umlegbare hintere Sitzlehnen nach vorn erweitert werden, sodass man vermutlich sogar ein paar Carving-Ski einfädeln könnte. Ebenfalls mit allen Anforderungen spielend fertig wird die Motorisierung unseres Testwagens, welche dieselbe Souveränität an den Tag legt, mit der die Zielgruppe des Schlittens Finanzgeschäfte tätigt. Als smoother Assistent werkt die 9G-Tronic-Wandlerautomatik, die in Sachen unbemerkt perfekter Dienstbeflissenheit nach wie vor am Markt keine Konkurrenz kennt. Die schöne Farbe des Vehikels auf den Bildern heißt übrigens "smaragdgrün metallic" - merken und ankreuzen! Das tiefdunkle Grün wirkt im Schatten fast schwarz, kommt erst bei richtigem Licht zur Geltung und ist so dezent, dass manches "british racing green" dagegen mit der Brachialität von 1980er-Jahre-Frisuren aufs Auge einwirkt. Die 20-Zöller des AMG-Exterior-Pakets fügen sich in dieses Understatement nahtlos ein und haben noch eine Zusatzfunktion: Bei Unebenheiten erinnern sie den Fahrer, die Dynamikvorwahl auf "Comfort" zu stellen.



Viel Freude, viel Geld Weil

von Finanzgeschäften und Ankreuzen schon die Rede war: Die Preisliste des Zweitürers ist eine 72-seitige Lektüre. Wer sie gründlich nutzt, hat am Ende einen schönen 6-stelligen Betrag zusammen: im Fall unseres Testwagens 111.822 Euro. Angesichts des Testverbrauchs von nicht unter elf Litern sei empfohlen, vorUnterschrift ein paar Netsch für Benzin einzukalkulieren.











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