Apr
25
2018


Umwelt

Zum Brandherd stromern

Rosenbauer, Kreisel Electric und Linz AG präsentierten Europas erstes vollausgestattetes taktisches Feuerwehreinsatzfahrzeug mit Elektroantrieb in Linz.

Das Folgetonhorn wird weiterhin zu hören sein, wenn die Feuerwehr in Linz zu ihren Einsätzen ausrückt, doch das angestrengte Motorengeräusch bleibt künftig aus. Zumindest im Fall des um 100.000 Euro umgerüsteten KLF-L aus der Baureihe Compact Line von Rosenbauer, dem am Kreisel-Standort Rainbach im Mühlviertel Elektroleben eingehaucht wurde. Nachdem das KLF-L auf dem Mercedes Sprinter, mit dem Kreisel Electric schon reichlich Erfahrung gesammelt hat, basiert, war klar, dass die bekannte modulare Lösung zum Einsatz kommt. Vier Batterien mit einer Gesamtkapazität von 86 Kilowattstunden treiben das sternlose Vehikel an. ImKühler prangt das Kreisel-Logo. Berücksichtigt man das hohe Gewicht -zu den 620 Akku-Kilogramm kommen Besatzung und Ausrüstung -und die zügige Fahrweise bei Einsätzen, wirken die tatsächlichen 160 Kilometer Reichweite durchaus alltagstauglich. "Nutzfahrzeuge wie Feuerwehrautos sind ein idealer Anwendungsbereich für elektrische Antriebe: In vielen Fällen müssen sie nur kurze Strecken zurücklegen und das Laden kann zwischen den Einsätzen erfolgen. Ich denke da besonders an Wachen in Bezirken großer Innenstädte, in Ortskernen und kleinen Gemeinden auf dem Land oder auf Flughäfen", sagt CEO Markus Kreisel.


Europaweite Strahlkraft

 

Linz-AG-Generaldirektor Dipl.-Ing. Erich Haider zum Projekt: "Während die Elektrifizierung von Fahrzeugen in der Betriebsfeuerwehr neu ist, reicht das E-mobile Engagement der Linz AG bereits weit. 73 Prozent unserer Öffi-Fahrgäste fahren elektrisch, beim Individualverkehr bauen wir die Ladeinfrastruktur laufend aus. Auch am Nutzfahrzeugsektor ist die Linz AGE-aktiv und präsentierte im Dezember 2017 das österreichweit erste Müllfahrzeug mit vollelektrischem Verladesystem. Mit der aktuellen Einsatzfahrzeug-Innovation unterstreichen wir einmal mehr unsere Vorreiterrolle bei der praktischen Umsetzung neuer Antriebstechnologien - diesmal sogar mit europaweiter Strahlkraft." Die E-Müllabfuhr war die erste Kooperation mit Kreisel.



2017 war die Betriebsfeuerwehr Linz AG im Schnitt alle vier bis fünf Tage im Einsatz. Bei einer angenommenen Fahrleistung von 12.000 Kilometern im Jahr lassen sich mit dem Flottenneuzugang 4,8 Tonnen CO2 einsparen -saubere Mobilität wird damit greifbar.











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