Ausgabe
03
2012


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Preisgesenkt, praktischer und nun auch als Fiskal-Version

Das erste Großserien-Elektroauto wurde massiv im Preis gesenkt, wartet mit einigen neuen Features auf und ist nun auch als Fiskal-Van zu haben.

Mitsubishi war mit dem i-MiEV -steht für i-Mitsubishi innovative Electric Vehicle -einer der Vorreiter des aktuellen Elektroauto-Booms und wartet nun bereits mit einer leicht überarbeiteten Fahrzeuggeneration auf. Außen blieb alles wie gehabt, man sieht dem Japaner an, dass er kein normaler PKW ist.

Gewöhnungsbedürftig: Künstliches Fahrgeräusch

Relativ schmal und hoch, mit windschlüpfriger Karosserie erinnert er entfernt an die Langversion eines smart, Aufmerksamkeit erregt er allerdings nicht wegen seiner Optik. Auf dem Supermarktparkplatz lief man bis dato Gefahr, von in Gedanken versunkenen Hausfrauen mit dem Einkaufswagen gerammt zu werden, schlich sich das Elektroauto doch unhörbar an.

Damit das künftig nicht mehr passiert, hat Mitsubishi den Viersitzer mit einem künstlichen Geräusch ausgestattet, das die Leute warnen soll. Klingt nur nicht sonderlich sexy. Und man erwischt sich folglich immer wieder dabei, den Sound mittels Knopfdruck abzuschalten.

Fescheres Interieur und Steckdosen-Heizung

Das Interieur ist nun schicker als bisher, die Brauntöne stehen dem i-MiEV deutlich besser als das bisherige Plastik-Grau. Die gravierendste Änderung lernt man bei niedrigen Außentemperaturen zu schätzen. Der Mitsubishi lässt sich mittels Funkfernbedienung vorheizen, solange er noch an der Steckdose hängt. Wer das nicht tut und die Heizung bemüht, bekommt die Rechnung in Form einer drastisch reduzierten Reichweite präsentiert. Die ist im Winter ohnedies nicht sehr hoch, mehr als 100 Kilometer schafft man kaum. Wer dann noch einheizt und den Gasfuß nicht zügelt, der muss bereits nach rund 60 Kilometern eine Steckdose anvisieren und dortbis zu acht Stunden laden (80-prozentige Schnellladung mit Dreiphasen-Drehstrom in 30 Minuten.)

Auch als Fiskal-Van

Immerhin: Rund 2,5 Euro für eine Vollladung sind bei einer Reichweite von zirka 100 Kilometer unschlagbar günstig. Was man vom Anschaffungspreis trotz Preissenkung auf 29.900 Euro nicht behaupten kann. Berücksichtigt man Ökostrom-Bonus und klima:aktiv-Förderung liegt der Listenpreis bei 24.900 Euro.

Für Firmen interessant: Den Mitsubishi i-MiEV gibt es auch als vorsteuerabzugsfähigen Fiskal-Van mit 235 Kilogramm Nutzlast und zwei Sitzplätzen, der Import des geräumigeren Minicab i-MiEV-Transporters wird vom Importeur angestrebt.











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