Apr
04
2018


Auto

Tschechische Schneekristalle

Mit mehr als 127.000 produzierten Allradmodellenüberflügelte Skoda 2017 die bisherigen Zahlen. Grund genug, nach Finnland aufzubrechen, um den vier aktuellen 4x4-Modellreihen auf den Zahn zu fühlen.

Kristallklares Design prägt die Marke seit 2015. Mit optischen Referenzen zur böhmischen Kristallkunst machte der Skoda Superb den Anfang, sämtliche anderen Modelle zogen nach. Kristallklar ist auch der Schnee in Rovaniemi, wo die fünfte Generation der elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung zeigen kann, was sich seit 1999 verbessert hat. Zu diesem Zeitpunkt kam mit dem Octavia Combi 4x4 der erste moderne allradgetriebene Skoda auf den Markt.


Leicht und flott

 



Bereits beim Gewicht hat sich einiges getan, das aktuelle System wiegt sechs Kilogramm weniger, was sich auch im Spritkonsum widerspiegelt. Musste man vor knapp zwei Jahrzehnten bestimmte Fahrsituationen deutlich langsamer angehen, helfen nun das prädikative Verhalten der Lamellenkupplung und sanfte Eingriffe der Elektronik - an Bord sind ESC, XDS+ und ASR -, den Handlingkurs sicher und flott zu durchqueren. In der Flotte macht sich die Entwicklung in geringerem Wartungsaufwand bemerkbar: War früher ein Ölwechsel in der Kupplung alle 60.000Kilometer vorgeschrieben, wird das Öl heute alle drei Jahre gewechselt. Der Wechsel des Ölfilters entfällt komplett.

 

Der Snow-Modus hilft weiter

 

 

Das Portfolio der Allradmodelle von Skoda wurde gerade um die Kodiaq-Derivate Sportline und Scout erweitert. Im großen SUV können wir gut die Arbeit des Snow-Modus, der sich über die Fahrprogramme am Touchscreen einstellen lässt, überprüfen. Hier ermöglicht das ABS einen etwas längeren Radschlupf, damit vor dem Reifen Schnee aufgehäuft wird und sich die Bremswirkung erhöht. Das DSG wählt im niedrigeren Drehzahlbereich höhere Gänge und das Gaspedal reagiert nicht so spitz, was ein Durchdrehen der Räder verhindert. Im direkten Vergleich lässt sich der Unterschied zum Normal-Modus spürbar herausfahren.

In Europa liegtÖsterreich auf Platz 6 der wichtigsten 4x4-Märkte der Marke. Mit 3.000 verkauften Octavia 4x4 im Jahr 2017 ist das Modell der unteren Mittelklasse der Topseller in diesem Bereich, der Kodiaq folgt mit 1.600 Exemplaren. Beim edlen Superb griffen 500 Österreicher zum Allradmodell, der Karoq ist erst im Anlaufen, hier wählten 200 Käufer die 4x4-Variante. 2017 war zudem noch der Yeti am Markt. Im Auslaufjahr griffen 1.000 Käufer zu.

(Severin Karl)











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