Ausgabe
04
2018


Auto

Der Name verpflichtet

Der Mercedes-Benz Sprinter hat einem ganzen Nutzfahrzeugsegment seine Bezeichnung aufgedrückt. Im Juni rollt die 3. Generation zu den Händlern - mit einer Menge Neuerungen im Laderaum.

Für Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, ist klar: Der Sprinter ist "der Tesafilm und das Tempo-Taschentuch der Fahrzeugbranche", habe er doch einem "ganzen Nutzfahrzeugsegment den Namen gegeben". 3,4 Millionen weltweite Verkäufe seit 1995 sprechen sich eben herum. Und verpflichtenzur Sorgfalt bei der Weiterentwicklung. Bei der Gestaltung der 3. Generation, die ab Juni ab 21.850 Euro (exkl. MwSt; inkl. 1.000 Euro Digitalisierungsbonus) erhältlich sein wird, habe Mercedes deshalb von Anfang an "das Gespräch mit den Kunden" gesucht, um deren Wünsche berücksichtigen zu können. Herausgekommen ist dabei ein Tausendsassa, der in über 1.700 Varianten - vom Baufahrzeug bis hin zum Luxus-Wohnmobil - angeboten wird.


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Vielfalt großgeschrieben

So wird der neue Sprinter in sechs verschiedenen Karosserievarianten - Kastenwagen, Tourer, Pritschenwagen, Fahrgestell mit Einzel-oder Doppelkabine, Bus und als Triebkopf  - zu ordern sein. Damit deckt die Baureihe ein Tonnagen-Spektrum zwischen 3,0 und 5,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sowie ein maximal zulässiges Gesamt-Zuggewicht bis zu 8,75 Tonnen ab. Darüber hinaus stehen drei Dachhöhen (1,72 bis 2,24 Meter Laderaumhöhe), fünf Radstände (3,25 bis 4,33 Meter) und maximal 17 Kubikmeter Ladevolumen ab Werk zur Verfügung. Im Personentransporter finden darüber hinaus bis zu 20 Personen Platz. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt auch die Erweiterung der Antriebspalette. Neben Heck-und Allradantrieb kann der Sprinter erstmals mit Vorderradantrieb bestellt werden. Dieses Modell spielt seine Vorzüge vor allem bei Transportaufgaben aus, bei denen es um einen optimierten Zugang zum Laderaum (acht Zentimeter niedrigere Ladekante) und um ein Zuladungsplus (50 Kilogramm) geht. Neben dem bewährten Dieselantrieb setzt Daimler außerdem stark auf die Elektrifizierung der Baureihe. 2019 soll der E-Sprinter, der auf den Antrieb des Elektro-Vito setzt, auf den Markt kommen und eine garantierte Alltagsreichweite - sommers wie winters - von 100 Kilometern aufweisen.



Digitaler Vorreiter

Dazu ist der Sprinter nun auch "online": Mit Marktstart stehen insgesamt acht "Mercedes Pro connect"-Pakete mit zentralen flotten-, fahrzeugfahrer- und standortbasierten Datendiensten zur Verfügung, die über ein Abo-Modell abgerechnet werden. Darunter befinden sich etwa Routenplanungsprogramme, Software zum Wartungs-und Reparaturmanagement sowie ein digitales Fahrtenbuch. Gesteuert wird das alles über eine Smartphone- App, per Sprachbefehl oder über ein bis zu 10,25 Zoll großes HD-Touchdisplay des völlig neuen MBUX-Multimediasystems, das erst kürzlich in der neuen Mercedes-Benz A-Klasse eingeführt wurde. Unter anderem soll durch die Dienste etwa die Flottenfahrzeug-Steuerung vereinfacht werden, da Flottenmanager und Fahrer direkt miteinander kommunizieren können.

Mehr zum Thema: Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans,über Drohnentests und elektrische Transporter.











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