Ausgabe
03
2018


News

Digital, elektrisch und keine Angst vorm Zoll

FLOTTE&Wirtschaft hat auf dem Genfer Autosalon mit den Top-Executives gesprochen. Die angepeilte Marktführerschaft von Mercedes in Österreich war ebenso Thema wie die Elektrifizierung bei Volkswagen und die digitale Kundenstrategie von Hyundai.

"Wie der Wechsel vom Käfer zum Golf"

"Jedes fünfte neue Auto aus dem VW-Konzern soll ab 2025 als Elektro-Fahrzeug auf den Markt kommen", sagt Christian Senger, Leiter der Produktlinie Elektroautos bei der Volkswagen AG. Senger meint, dass der Marktstart des kompakten E-Autos I.D. in rund zwei Jahren für den VW-Konzern einen ähnlichen Stellenwert haben wird, wie es seinerzeit der Wechsel vom Käfer zum Golf war. "Als nächstes folgt der I.D. Crozz, also das SUV - und dann sehen wir weiter." Ziel sei es, maximale Synergien zwischen den Konzernmarken zu schaffen. "Wir wollen die Autos angleichen, wo es der Kunde nicht sieht. Doch wo es der Kunde sieht, erfolgt eine deutliche Differenzierung, etwa im Cockpit." Senger glaubt, dass ein Autohersteller zwischen 2020 und 2025 mit sehr guten Verbrennungsmotoren, Hybrid-und Plug-in-Versionen noch die CO2-Vorgaben der EU schaffen wird. Die Reichweite der E-Autos werde zwischen 400 und 600 Kilometern liegen, es werden also - wie bei Tesla -unterschiedlich große Batterien mit unterschiedlichen Reichweiten angeboten. Die neuen E-Autos sollen auch nicht wesentlich mehr kosten als derzeit ein Diesel. (MUE)

"Marktführer auch in Österreich"

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, hält es "mit Sicherheit für möglich", dass Mercedes in Österreich die Nummer 1 unter den Premiumherstellern wird: Im Vorjahr lag Mercedes knapp hinter BMW, aber deutlich vor dem Langzeitführenden Audi. "Heuer findet die Ablösung unserer Kompakt- Fahrzeuge statt, was eine große Chance für Wachstum darstellt. Wir arbeiten sehr auf dieses Ziel hin", so Zetsche. Angst vor einem Handelskrieg mit den USA durch die von Präsident Donald Trump verhängten Zölle hat Zetsche vorerst nicht: "Wir sind aber natürlich der Meinung, dass der freie Handel das Beste für alle Beteiligten ist. Aber wirhatten auch schon einmal die Situation, dass wir keine SUV nach China exportieren durften, weil es im Gegenzug den Streit um Hühnerbeine gab. Auch das haben wir gelöst." Mit der Produktion der G-Klasse bei Magna-Steyr in Graz ist Zetsche sehr zufrieden: "Wir glauben, dass wir mit dem neuen Modellauch die Produktion steigern können." Ob weitere Modelle nach Graz verlagert werden, wollte Zetsche nicht sagen: "Möglichkeiten gibt es immer, aber keine spezifischen Pläne."(MUE)

Durch engeren Kontakt zum zufriedeneren Kunden

Der Hersteller Hyundai hat mit deutlichüber einer halben Million Verkäufen in Europa 2017 Rekorde gefeiert und erfüllt Monat für Monat seine ambitionierten Businesspläne. Zwar ist auch Hyundai, wenn der Dieselanteil pro Monat zweistellig zurückgeht, ebenso wie andere betroffen, räumt Thomas A. Schmid, COO von Hyundai Motor Europein Offenbach, ein. Nichtsdestotrotz werden nun sukzessive bei allen Modellen Dieselmotoren neuester Technologie eingeführt, die die Euro-6d-Norm erfüllen. Aufgrund des sehr hohen Privatkundenanteils habe Hyundai aber im Vergleich zu anderen Herstellern in Europa einen der geringsten Dieselanteile.Bei den Elektromodellen -beim Ioniq wie auch beim Kona, der Mitte des Jahres auf den Markt kommt, - geht Schmid von sehr hoher Nachfrage aus, sodass die gerechte Verteilung der Autos zum Problem werde. In neun Ländern hat der Hersteller das Konzept "Workshop Automation" ausgerollt: Der Kunde gibtbeim Service den Schlüssel ab und erhält ein Leihauto. Was an Reparaturen am Auto gefunden wurde, spricht der Servicemitarbeiter aufs Mobiltelefon. Das Konzept ist Teil der digitalen Strategie von Hyundai. Zu der gehören außer der neugestalteten Website auch "H-Way": Dieses System begleitet denKaufprozess von der Lead-Generierung bis zur Verkäufersteuerung, wogegen "My Hyundai" mit der Lancierung der Telematik, beginnend ab 2019, interessant werde, sagt Schmid: "Mit fünf Elementen schaffen wir, viel intensiver mit unseren Kunden in Kontakt zu bleiben und sämtliche Touchpoints auf der Customer Journey zu begleiten!" Mit dem HGSI-System werde auch die Abfragemethodik zur Evaluierung der Kundenzufriedenheit geändert. Durch die engere Kundenbeziehung den Kunden rascher zufrieden stellen zu können, sei das Ziel: "Der zufriedene Kunde ist der beste, aber es gibt Momente, in denen manunzufrieden ist, weil etwas passiert". Gelegenheit zum Feedback habe der Kunde künftig via Mobiltelefon, damit Hyundai möglichst rasch auf Probleme reagieren könne. Beim Nutzfahrzeug soll den Modellen H1/Starex und H350 in Zukunft eine elektrifizierte Range zur Seite gestellt werden. Das in Genf2018 ausgestellte Konzept "Le Fil Rouge" könnte ein Ausblick auf die künftige Linie der Hyundai- Premiummarke Genesis gewesen sein. (ENG)











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