Ausgabe
11
2017




Von Eco bis Premium

Der Dauerbrenner aus dem Hause Nissan hat ein umfangreiches Facelift bekommen und möchte nun auch mit der Premiumkonkurrenz mithalten. Wir haben den Qashqai getestet.

Mit der ersten Generation des Crossover-Modells hat Nissan voll ins Schwarze getroffen. Auch wenn der Name Qashqai zunächst wie ein Zungenbrecher anmutet, die Käufer rissen den Händlern das Auto förmlich aus den Händen. War der Japaner damals noch relativ allein auf weiter Flur, so wurde der Mitbewerb in der Zwischenzeit deutlich stärker. Die Unterschiede zum Bruder X-Trail halten sich optisch wie technisch in Grenzen und so wildern beide im Revier der beliebten Kompakt-SUV. Dass sich hier nicht nur günstige Fahrzeuge tummeln, sondern auch die Premium-Marken dem Trend angeschlossen haben, zeigt, dass hier durchaus solvente Kundschaft einkauft.

Opulente Serienausstattung

Die umfangreicheÜberarbeitung soll den Qashqai nicht nur upgraden, sondern ihn gleich in die Premiumklasse schnuppern lassen, so zumindest der Plan von Nissan. Doch geht die Idee in der Praxis auf? Die Ansprüche der Premiumkunden sind hoch, deshalb wurde nicht nur die Optik nachgeschärft. Wobei auch die maßgeblich zum frischen Auftritt beiträgt, wie die neue Frontpartie unter Beweis stellt, erst recht, wenn der Vorgänger direkt daneben steht. Was das Interieur betrifft, so sticht zunächst einmal das neue Lenkrad ins Auge, die Multifunktionstasten sind nun deutlich besser zu bedienen als bisher. Um demPremiumanspruch gerecht zu werden, wurde zudem ein neues Topmodell in die Preisliste aufgenommen, der "Tekna+". Gegenüber dem alles andere als schlecht ausgestatteten "Tekna" (unter anderem LED-Scheinwerfer, 19-Zoll-Alufelgen, Navi) gibt es für knapp 3.000 zusätzliche Euro eine Premium-Nappaleder-Ausstattung, elektrisch verstellbare Sitze, ein Bose-Audiosystem, Panorama-Glasdach sowie Nissan-Safety-Shield mit zahlreichen Sicherheits- und Komfort-Assistenten.

Allrad oder Automatik

Der 130-PS-Turbodiesel hängt gut am Gas und treibt je nach Bedarf entweder die vorderen oder alle vier Räder an und zeigt sich mit 5,8 Litern auch beim Praxisverbrauch im grünen Bereich. Um endgültig im Premiumsegment mitspielen zu können, fehlt dem Qashqai die Kombination aus Allrad und Automatik, aktuell muss man sich für eines der beiden Features entscheiden. Mit knapp 40.000 Euro für das Topmodell hält sich dafür der Premiumzuschlag in Grenzen. Und im Hinblick auf den niedrigeren Sachbezug ist die Sache auch klar; während der Allrad 129 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, liegt die Automatik-Version mit122 Gramm auch 2018 (Grenzwert 124 Gramm) noch im grünen Bereich.











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