Ausgabe
11
2017


Umwelt

E-Autos in der Flotte: Kommt der Boom?

Geht es nach dem Bundesverband für nachhaltige Mobilität und Raiffeisen-Leasing, so ist das E-Mobilitätspotenzial gerade bei Firmenflotten sehr groß.

Auch wennÖsterreich in der EU in Sachen E-Mobilität mit einem Zulassungsanteil von 1,4 Prozent zu den Spitzenreitern zählt, von einem Boom zu sprechen, wäre dennoch übertrieben. Beim gemeinsam vom Bundesverband für nachhaltige Mobilität und Raiffeisen-Leasing zum Thema abgehaltenen Pressegespräch wurde dennoch viel Optimismus versprüht. So betonte Doris Holler- Bruckner, Präsidentin des Verbandes, dass es das Ziel sei, bis 2020 einen E-Anteil von 30 Prozent in Firmenflotten zu erreichen. Renato Eggner, Geschäftsführer Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement, kann sich das zwar prinzipiell auch vorstellen, allerdings nur bei deutlich geänderten Rahmenbedingungen.

Forderung nach Senkung der Mindestbehaltedauer

"Aktuell sind bereits rund sieben Prozent derüber 11.000 von uns gemanagten Fahrzeuge elektrisch betrieben. Um den Anteil weiter und vor allem signifikant zu erhöhen, braucht es aber zusätzliche Impulse", so Eggner. Eine Möglichkeit sei, die für die Förderung derzeit nötige Mindestbehaltedauer von vier auf zwei Jahre zu senken, gerade im Hinblick auf die rasch fortschreitende Entwicklung. Zudem müssten leichte Nutzfahrzeuge mehr gefördert werden, da gäbe es derzeit zu wenige Anreize zum Umstieg. Besonders am Herzen liegt Eggner die Schaffung einer zentralen Kompetenz-und Anlaufstelle für die E-Mobilität seitens der neuen Bundesregierung. Eine klare Absage gibt es in Richtung Fahrverbote für konventionell betriebene Fahrzeuge.

Restwerte aktuell kein Thema

Mit den Restwerten gebrauchter E-Fahrzeuge gäbe es aktuell keine Probleme, die Entwicklung sei absolut im grünen Bereich und im Anschluss an die Nutzung durch Firmen sei die Nachfrage am Gebrauchtwagenmarkt, in dem sich viele Private bedienen, groß genug. Für Doris Holler-Bruckner gibt es vor allem bei der Ladeinfrastruktur Aufholbedarf:"Das beginnt mit Kleinigkeiten wie einer ausreichenden Beschilderung oder einer Überdachung und geht hin bis zur Öffnung der Ladestationen für Bankomat-und Kreditkarten und einer Abrechnung auf Basis von Kilowattstunden."











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