Ausgabe
11
2017




Kleiner Bärenbruder

Der unter dem Kodiaq angesiedelte Karoq zeigt sich markentypisch clever mit feiner Ergonomie und viel Stauraum und beweist, dass es nicht immer ein Diesel sein muss.

Den neuen Skoda Karoq als Nachfolger des Yeti zu bezeichnen, ist eigentlich nicht ganz korrekt. Denn in absehbarer Zeit wird auch Skoda ein kleineres SUV im B-Segment nachschieben, so wie es Konzernschwester Seat eben mit dem Arona gemacht hat. Stichwort Seat. Auch wenn sich der neue Karoq die Plattform und viele Teile mit dem Ateca teilt, Kunden sollen sich die beiden nicht abspenstig machen. Im Gegenteil, Skoda möchte mit dem Karoq ebenfalls neue Zielgruppen erschließen. Sieht man sich den Erfolgslauf der Marke an, sollte das auch kein Problem darstellen.

Quirliger Dreizylinder stiehlt dem TDI die Show

An Selbstbewusstsein mangelt es der tschechischen VW-Tochter schon seit Langem nicht mehr. Beim Karoq macht sich das so bemerkbar, dass man die Basisausstattung erst gar nicht ins Programm aufnimmt und gleich beim zweiten von insgesamt drei Niveaus startet. Wirft man einen Blick auf Octavia und Co -dort lässt der Großteil der Käufer die Basis links liegen - sollte das funktionieren. Wenn eine zusätzliche Ausstattung kommt, dann eher oben angesiedelt, zum Beispiel als sportliche RS-Variante. Zum Start dominiert aber ganz klar die Vernunft, auch unter der Haube. Und ebenso beim Karoq sind wir beiersten Testfahrten auf ein Phänomen gestoßen, das wir auch bei anderen Marken beobachten konnten. Ausgerechnet der Dreizylinder- Basisbenziner kauft so manch größerem Aggregat die Schneid ab.

Bei 25.790 Euro geht"s los

Wer auf Allrad verzichten kann, der ist mit diesem Aggregat sehr gut bedient. Es verhilft dem Karoq zu einer Leichtigkeit, die wir beim 150-PS-Turbodiesel samt Allrad und DSG-Getriebe zugegeben etwas vermisst haben. Und gerade in Zeiten wie diesen, in denen es der Diesel zusehends schwerer hat, könnte das dem Benziner auch in dieser Klasse zu einer Renaissance verhelfen. Echte Vielfahrer sind freilich aus Verbrauchsgründen nach wie vor auf den Diesel eingeschworen, aber auch hier holen Benziner neuester Bauart auf. Und sonst? Große Überraschungen bleiben aus, der Skoda Karoq überzeugtwie seine Brüder mit cleveren Details, einer tollen Ergonomie und jeder Menge Platz. Auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin gut ist, Schnäppchenpreis ist der Start bei 25.790 Euro freilich keiner mehr.











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