Ausgabe
11
2017




Der Fünfer im Wandel der Zeit

Der 5er Touring von BMW zählt zu den beliebtesten Kombis in der Oberklasse, wir haben das neue Modell dem ersten Touring der 5er-Reihe gegenübergestellt.

Im September 1991, also vor 26 Jahren, führte BMW in der 5er- Reihe erstmals ein Touring-Modell ein. Während die ersten beiden 5er lediglich als Limousinen zu haben waren, entschied man sich in München Ende der 1980er-Jahre, auch einen Kombi aufzulegen. Und der erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Grund genug, sich einen Vertreter der ersten Generation (E34) zu holen und ihn mit dem nagelneuen (G31) zu vergleichen. Die Verwandtschaft der beiden Bayern ist augenscheinlich, wenngleich sich natürlich in den letzten 26 Jahren viel getan hat. Vor allem im Cockpit blieb kein Stein auf dem anderen, statt Hightech-Infotainment mit virtuellen Armaturen gab es damals klassische Rundinstrumente, ein Kassettenradio und jede Menge Knöpferl des damals großen Bordcomputers.

Der E34 zählt noch lang nicht zum alten Eisen

Damals wie heute merkt man sofort, dass Materialien und Verarbeitungsqualität über jegliche Zweifel erhaben sind, selbst die nach wie vor formidablen Sportsitze mit ausziehbarer Schenkelauflage gab es schon in den 1990er-Jahren. Beim Platzangebot kann der Oldie durchaus mit seinem Urenkel mithalten. Im Fond herrscht in etwa Gleichstand, beim Kofferraumvolumen gewinnt dasneue Modell (570 bis 1.700 Liter) gegenüber dem E34 (460 bis 1.430 Liter). Die separat zu öffnende Heckscheibe kennzeichnen übrigens alle Generationen des 5er-Touring, wenngleich vermutlich so mancher Besitzer dieses Feature gar nicht kennt. Mit einem riesigen Doppelschiebedach -das sowohl vornals auch im Fond gleichzeitig öffnet -hat der Ur-5er sogar einen Trumpf, den es heute nicht mehr gibt.

Motorpower einst und jetzt

Leistungstechnisch liegen die beiden Testprobanden gar nicht so weit auseinander. Der 540i Touring aus 1994 war hinter dem M5 Touring das zweitstärkste Modell und bringt es auf stattliche 286 PS aus vier Liter Hubraum und acht Zylindern. Beim neuen dieselgetriebenen 530d sind es 265 PS aus drei Liter Hubraum und sechs Zylindern. Mit einem der ersten 6-Gang-Handschaltungen beschleunigte der 540er in stolzen 6,4 Sekunden auf 100 km/h. Der neue Diesel mit 8-Gang-Automatik, Allrad und 50 Prozent mehr Drehmoment ist gerade mal um 0,8 Sekunden schneller, beide regeln bei 250 km/h ab. Beim Verbrauch sieht die Sache etwas anders aus, der 530d kommt mit knapp sieben Litern über die Runden, der 540i genehmigt sich rund zwölf Liter. Was den Preis betrifft, so war der 5er-Touring schon damals kein Sonderangebot und ist es auch heute nicht, erst recht mit der Fülle an Optionen, von denen man damals nicht einmal träumen konnte.











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