Ausgabe
09
2017


Freizeit

Ein offener Wunsch

Der BMW 430i ist dank Stahlklappdach und xDrive-Allradantrieb ein echter Allrounder und kann sogar Cabrio-Muffel begeistern. Nur auf sechs Zylinder muss man verzichten.

Eigentlich bin ich kein großer Cabrio-Fan. Ich hab lieber ein Dach über dem Kopf und kann auf Zugluft und Sonnenbrand gut verzichten. Eigentlich. Während andere von der großen Freiheit schwärmen, setze ich mich mit einer guten Portion Zurückhaltung hinters Steuer des gelifteten 4er-Cabrios von BMW. Bei der Abholung undder anschließenden Autobahnfahrt bleibt das Dach geschlossen, nehme ich mir beim Wegfahren vor. Womit der Bayer sich dank des Stahlklappdachs so gut wie nicht von einem Coupé unterscheidet. Solide verarbeitet, leise und mit jeglichem Komfort, so man sich in der Preisliste austobt. Dass sich das Auto für alle vier Jahreszeiten empfiehlt, macht der xDrive Allradantrieb klar, somit ist auch der Winter problemlos beherrschbar.

Vierzylinder-Turbo statt Sechszylinder-Sauger

Ob der Bezeichnung 430i freu ich mich zunächst auf einen mittlerweile selten gewordenen Sechszylinder-Benziner. Und vor allem auf den Klang. Beim Druck auf den Startknopf folgt allerdings schnell die Ernüchterung. Die Zeiten, in denen die Typenbezeichnungen mit 30i am Schluss Sechszylinder waren, sind leider vorbei. Das Downsizing hat freilich auch bei BMW längst eingesetzt und so werkelt ein aufgeladener Vierzylinder unter der Haube. Und auch wenn sich die Soundingenieure Mühe gegeben haben, die etwas pubertäre Klangkulisse kann jener eines echten Sechsenders nicht das Wasser reichen. 252 PS aus zwei Liter Hubraum sind freilicheine Ansage, 6,3 Sekunden auf 100 km/h ebenso. Für ein Cabrio mehr als genug, schließlich geht es hier öfter ums Cruisen als ums Sprinten.

Jetzt bleibt das Dach offen Noch nicht auf der Autobahn, juckt"s mich dann doch irgendwie, das Dach zuöffnen und an der Ampel das filigran aufgebaute Dach im Kofferraum verschwinden zu lassen. Allein, die große Show bleibt aus. Dafür hätte man nämlich die Laderaumabdeckung -die die maximale Gepäckhöhe bei geöffnetem Verdeck definiert, um selbiges nicht zu quetschen - schließen müssen. Sonst geht gar nichts. Schade, bleibt die volle Portion Frischluft also vorerst draußen. Am späten Nachmittag dann ein Abstecher ins Waldviertel. Während die Mama noch arbeiten muss, bedarf es keiner großen Überredungskünste, meine beiden Töchter von der Mitfahrt zu überzeugen. Und auch wenn esvor allem im Fond ordentlich zieht, das Dach durfte ich nicht mehr schließen, auch auf der Autobahn nicht. Und ich geb"s ja zu, bei 25 Grad im Sonnenuntergang hat"s dann sogar mir Spaß gemacht. Wenngleich ich beim Testwagenpreis von 77.877 Euro schon dran denken muss, dass es dafür früher einenfetten Sechszylinder gegeben hätte ...











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