Ausgabe
09
2017




Reichweitenangst ade

Mit dem Ioniq war Hyundai im Vorjahr der erste Hersteller, der ein Fahrzeug gleich mit drei verschiedenen elektrifizierten Antrieben präsentierte. Mit dem neuen Plug-in-Hybrid ist die Ioniq-Familie nun komplett, wir waren auf Testfahrt.

Die drei Ioniq-Modelle unterscheiden sichäußerlich nur durch Kleinigkeiten wie zum Beispiel andere Farbakzente oder einen anderen Kühlergrill, auch das Interieur ähnelt sich stark. Unter dem Blechkleid sieht die Sache dann doch deutlich anders aus, gibt es das Modell doch als klassischen Hybrid, sprich mit Elektromotor-Unterstützung ohne externe Aufladung, als reine E-Variante sowie nun auch als Plug-in. Diese Mischvariante aus den beiden erstgenannten Modellen unterscheidet sich dadurch, dass die rein elektrische Reichweite zwar deutlich kleiner als beim Ioniq Electric, dafür aber auch deutlich größer als beim Hybrid ausfällt.

Überzeugende E-Reichweite

An dieser Technik beziehungsweise deren Sinnhaftigkeit scheiden sich mitunter die Geister, nicht ganz zu unrecht. Die im Realbetrieb erzielten Reichweiten waren mitunter so gering, dass das Aufladen nur bedingt Sinn gemacht und das ganze Konzept somit ad absurdum geführt hat. Dass ein Plug-in durchaus Sinn machen kann, hat nun der Ioniq im Test unter Beweis gestellt. Auf unserer Testrunde betrug die rein elektrische Reichweite rund 55 Kilometer, was bei dieser Technik ein mehr als ansprechender Wert ist. Vor dem Kauf sollte man sich aber dennoch überlegen, obdas Auto auch zum eigenen Fahrprofil passt. Für den Außendienstmitarbeiter, der täglich mehrere hundert Kilometer auf der Autobahn abspult, ist der elektrische Anteil verschwindend gering. Interessant wird der Hyundai vor allem für jene Zielgruppe, die zum Beispiel unter der Woche keine allzu großen Strecken zurücklegt, aber das Fahrzeug auch auf längeren Strecken einsetzen möchte. Und das können Private genauso sein wie Mitarbeiter einer Firma.

Voraussetzung ist in beiden Fällen der Zugang zur entsprechenden Ladeinfrastruktur, was sich in diesem Fall aber auf eine entsprechende Steckdose in Reichweite des Autos beschränkt. Eine Wallbox mit fixem Anschluss bietet freilich noch mehr Komfort, durch die im Vergleich zum E-Auto deutlich kleineren Batterien ist der Hyundai Ioniq ebenfalls mit Haushaltsstrom nach etwas über drei Stunden wieder voll geladen. Und auch wenn die Akkus einmal ganz geleert sind, wird der Fünftürer nicht zum Schluckspecht, im Gegenteil. Der 1,6-Liter-Benziner mit 105 PS wird -wie beim normalen Hybrid - weiterhin vom E-Motor unterstütztund fand in unserem Testschnitt mit 4,5 Litern das Auslangen.

Lange Garantie, faire Preise

Nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Serienausstattung und der 5-jährigen Garantie ohne Kilometerbeschränkung (acht Jahre beziehungsweise 200.000 Kilometer gibt es auf die Batterie) sind die aufgerufenen 29.490 Euro ein sehr fairer Deal. Erst recht, da davon auch noch Förderungen für Private und Unternehmen abzuziehen sind. Selbst wer sich bei den Optionen austobt, kommt übrigens kaum über 35.000 Euro.

Alle Daten und Preise finden Sie auf Seite 22.











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