Ausgabe
09
2017


Auto

Britpop mit Verstärker

Wir fahren den agilen, sympathischen Suzuki Swift mit Hybrid-Support und finden: Man muss kein Liebhaber des Brit-Klassikers zu sein, um den "japanischen Mini" zu mögen.

Gern hört man es in Hamamatsu, wenn der Swift "japanischer Mini" genannt wird -wegen dem "boxy" Auftritt und der frechen Designsprache, hier halt mit hochformatigen Scheinwerfern. Den Vergleich mit dem aufgeplusterten Nachfahren des Ur-Mini kann man im Guten wie im Schlechten gelten lassen, letzteres angesichts der steilen Frontscheibe und des weit vorgezogenen Dachs, das in erster Reihe an der Ampel oft die Sicht auf dieselbe behindert.

Hybrid statt Diesel - geht die Rechnung auf?

Aber das wird der Eigenständigkeit des subkompakten Suzuki nicht gerecht, den wir in der Allradversion mit Top-Ausstattung Flash ausprobieren durften. Die Allradvariante heißt bei Suzuki Allgrip, verteilt die Kräfte via Visko-Kupplung an Vorder- (Standard) und Hinterachse und erhöht die Bodenfreiheit um 3,5 Zentimeter.Wer"s braucht, fragen Sie? Nun, über die Hälfte der hiesigen Swift-Käufer, prognostiziert Suzuki Austria.

Etwas mehrÜberredungskunst benötigt schon der Mildhybrid SHVS (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki). Was daran so "smart" ist? Die kleine Lithium-Ionen-Batterie+ bedeutet nur geringes Mehrgewicht, sorgt aber dafür, dass beim Bremsen nicht so viel Energie verlorengeht. Damit wird ein Normverbrauch von 4,5 Liter/100 Kilometer ermöglicht, der selbst in der Hitze des Vorstadt-und Autobahnsommers nie auf sechs Liter steigt. Unbestreitbar ist der Hybrid die zeitgemäße Wahl - ob und wann er sich in einem Kleinwagen amortisiert, sei dahingestellt. Feststeht: Der übel ins Gerede gekommene Selbstzünder ist für Suzuki in den kleinen Klassen Geschichte. Und wie wir vom Importeur hören, hat man mittlerweile auch bei SX4 und Vitara als Alternativen drehmomentstarke Benziner mit freundlichen CO2-Werten für Dienstwagenfahrer im Talon, die ungern für vollen Sachbezug Steuer abdrücken. Bei all diesen Erwägungen darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Kleine vor allem im engen Gewusel eine durchaus agile Fahrmaschine abgibt. Noch mehr als für den hier abgebildeten 1,2-Vierzylinder gilt das für den neuen 1,0-Dreizylinder, der mit 110 PS ein bisschen mehr dringend benötigte Überholreserve bereitstellt. Der Triple ist allerdings nicht mit Allradantrieb, dafür ausschließlich mit Hybrid-Support erhältlich.











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