Ausgabe
09
2017




Über den Wolken

Kreisel Electric hebt ab. Nicht nur sprichwörtlich: Die superleichte Batterietechnologie aus Oberösterreich bietet auch Flugzeugen Vorteile. Das Projekt SolarStratos ist voll am Laufen, 2018 sollen Stratosphärenflüge ausgeführt werden.

An den Rand des Weltraums fliegen, nichts weniger ist das Ziel der Mission SolarStratos, einem Schweizer Projekt mit wesentlichem Beitrag ausÖsterreich. Pilot Raphaël Domjan, der mit Solarenergie bereits rund um die Welt geflogen ist, erzählt: "Als wir an Bord der PlanetSolar den Atlantik überquerten, kam die Idee auf, den mythischen Flug des Ikarus zu erfüllen." Doch während Ikarus nur seinen Vater Dädalus hatte, kann Domjan aufein Team aus Spezialisten vertrauen, damit SolarStratos ein Erfolg wird. Nach Crowdfunding zur Finanzierung 2014 und dem Rollout des Prototypen Ende 2016 konnte heuer im Mai bereits der Jungfernflug stattfinden. Fünfzehnminütige Stratosphärenflüge sind das Ziel für 2018. Der Steigflug dauert zwei Stunden.

Mit Kreisel sicher unterwegs

Mit ihrer innovativen Batterietechnologie ist Kreisel Electric nicht nur der Automobilindustrie aufgefallen. Die Oberösterreicher wurden deshalb als Partner in das Projekt geholt. "Bei einem Flugzeug zählt die Sicherheit noch viel mehr, da kann man nicht so einfach aussteigen" sagt Markus Kreisel, einer der vier CEO des ehemaligen Start-ups mit Sitz in Rainbach bei Freistadt. Neben der Sicherheit ist natürlichdas Gewicht essenziell, wenn man abheben will, immerhin wiegt das komplette Fluggerät nur 450 Kilogramm. Mit lediglich 80 Kilogramm bei 20 kWh Kapazität sind die verwendeten Li-Ionen-Akkus echte Leichtgewichte. Fast die kompletten Flügel der SolarStratos - bei 24,9 Meter Spannweite - sind mit Solarzellen ausgerüstet. Der 32 Kilowatt starke Elektromotor hat einen Effizienzwert von 90 Prozent.

Ein Projekt allein - damit gibt sich Kreisel Electric aber nicht zufrieden. An allen Ecken und Enden gibt es Neues zu berichten.

So wird noch heuer ein weiterer Firmenstandort in Los Angeles errichtet und auch nach Wien zieht es die Kreisel- Brüder mit ihren Kollegen und Mitarbeitern. Das Team wurde ebenso erweitert. "Wir möchten mit unserer Marke die globale Nummer 1 im Bereich E-Mobility werden und freuen uns sehr, dass wir mit André Felker einen bekannten und erfahrenen Marketingexperten gewinnen konnten, diesen Weg mit uns zu gehen", so Kreisel. Gefeilt wurde auch an der elektrifizierten G-Klasse, die gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger entwickelt wurde: Mubea Carbo Tech wird den Geländewagen mit superleichten Felgen ausrüsten. Die Carbonräder sparen 6,5 Kilogramm pro Rad, damit Arnie wie "über den Wolken" schweben kann.











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