Ausgabe
03
2012


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Salzburg fährt auf E-Cars ab

Energieversorger Salzburg AG und Handelsriese Rewe starteten vor wenigen Wochen in der Stadt SalzburgÖsterreichs erstes Elektro-Carsharing.

Emil (abgeleitet von E-Mobil) nennt sich das neue Carsharing-Modell, das vorerst an fünf Standorten mit je zwei Fahrzeugen in Betrieb ging. "Es ist als Pilotprojekt in der Region Salzburg geplant", sagt August Hirschbichler, Vorstandssprecher der Salzburg AG. Bereits 2009 sammelte die Salzburg AG mit ihrem Tochterunternehmen "ElectroDrive Salzburg" Erfahrungen. "Was wir 2009 begonnen haben, findet in Emil seinen logischen nächsten Schritt", so Hirschbichler.

Carsharing-Projekt auch bald in Wien und Graz?

In dieselbe Kerbe schlägt auch Peter Breuss, Technischer Direktor von Rewe International. Rewe setze bereits seit Jahren Projekte im Bereich E-Mobilität um, als Mitglied von Austrian Mobile Power (eine Plattform zur Umsetzung der Elektromobilität) fördere das Unternehmen diese unterschiedlich, etwa mit Grünstrom-Tankstellen, Hybrid-Lkws oder E-Test Autos. "Die Erfahrungen in Salzburg werden zeigen, wie schnell wir unser System auf andere österreichische Orte ausdehnen", sagt Breuss. Die Städte Wien und Graz seien für Breuss "mögliche Partner, mit denen Gespräche geführt werden". Vorerst wird im Carsharing-Betrieb nur ein Fahrzeugtyp, der Mitsubishi i-MiEV, eingesetzt. Bei entsprechender Nachfrage nach größeren Fahrzeugen kann sich Breuss vorstellen, darauf zu reagieren und etwa auch E-Transporter einzusetzen. Im Endausbau, der im Jahr 2016 erreicht werden soll, wird die Carsharing-Flotte 80 Fahrzeuge, die auf 40 Stationen in der Stadt Salzburg verteilt sind, umfassen. "Bei einer sechsstündigen Auslastung der Fahrzeuge pro Tag kann sich Emil-Carsharing in einigen Jahren rechnen", glaubt Breuss. Rund eine Million Euro investierten Rewe und Salzburg AG in das Projekt. Unterstützt wird diesesauch von der Stadt Salzburg, die als Emil-Kunde auch Parkflächen für die Elektro-Carsharing-Flotte zur Verfügung stellt. "Manche unserer Pkws im Fuhrpark fahren weniger als 5.000 Kilometer im Jahr. Diese können wir durch Carsharing-Autos ersetzen. Wenn Letztere elektrisch betrieben werden, istdas doppelt umweltfreundlich", sagt Heinz Schaden, Bürgermeister der Stadt Salzburg. Seit Sommer 2011 ist es in der Mozartstadt auch erlaubt, mit Elektroautos während der Ladedauer vor Ladestationen gratis in der Kurzparkzone zu stehen. "Zusätzlich stellen wir auch Flächen für Emil zur Verfügung", so Schaden.

App, Website und Hotline

Das Angebot ist via Websiteüber eine App für Smartphones und über eine Hotline buchbar. Die Registrierungsgebühr beträgt 25 Euro. Abgerechnet wird mit einer Kundenkarte, entweder im 15-Minuten-Takt (je nach Paket zwischen 5,60 und 6 Euro pro Stunde) oder pro Kilometer (25 bis 29 Cent). Das neue Carsharing-Projekt stößtauf großes Interesse: "In der ersten Märzwoche haben sich bereits 80 Salzburgerinnen und Salzburger für Emil angemeldet, ein Riesenerfolg, mit dem wir in diesem Ausmaß nicht gerechnet haben", sagt Bernhard Bauer, Sprecher der Salzburg AG. Detailinformationen unter www.fahre-emil.at.











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