Ausgabe
03
2012


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Champions-League der Selbstzünder

Freundlich zur Umwelt, nicht ganz so freundlich zum Portemonnaie. Das BMW 640d Coupé beeindruckt dennoch nachhaltig.

Bereits von 1975 bis 1989 baute BMW ein 6er Coupé, erst 2003 kam dann die zweite Generation auf den Markt. Damals war ein gewisser Chris Bangle Designchef bei den Bayern, der Nerv der europäischen Kundschaft wurde vom Amerikaner nicht immer getroffen. Die dritte Generation ist seit wenigen Wochen auf dem Markt und trifft optisch voll ins Schwarze.

Man kann ins Schwärmen kommen, über die lange Haube, das knackige Heck oder die elegante Silhouette des Münchner Edel-Coupés. Doch auch die Technik unter dem Blechkleid hält, was die Optik verspricht. Im Falle unseres Testautos sorgte ein doppelt aufgeladener Dreiliter-Sechszylinder-Diesel mit satten 313 PS undeinem bombastischen Drehmoment von 630 Newtonmeter für standesgemäßen Vortrieb.

Der Turbodiesel harmoniert perfekt

Alternativ dazu gibt es den 640i Sechszylinder-Benziner mit 320 PS sowie als Topmodell den 650i mit acht Zylindern und 408 PS. Die Verlockung, in dieser Fahrzeugklasse zu einem Benziner zu greifen, ist sicher hoch, wer den 640d aber erst einmal gefahren hat, weiß die hohe Laufruhe und akustische Zurückhaltung des Selbstzünders zu schätzen. Genauso wie den niedrigen Verbrauch; acht Liter Diesel hat sich das noble Gefährt im Schnitt gegönnt, trotz 313 PS, eines Gewichts von 1.800 Kilogramm und Automatikgetriebe. Freilich ist die Kostenersparnis beim Tanken lächerlich in Relation zum Kaufpreis. 84.950 Euro verlangt BMW für den 640d. Versieht man den Boliden mit allen Schikanen, lässt sich der Basispreis -wie im Falle unseres Testautos -spielend um über vierzig Tausender auf 126.590 Euro erhöhen.

Technik-Gimmicks

Dafür gibt"s dann aber auch technische Leckerbissen wie ein Head-Up-Display, LED-Scheinwerfer, klimatisierte Komfortsitze, einen radargesteuerten Tempomaten, Aktivlenkung, B&O-Soundsystem (4.500 Euro!) und vieles mehr, selbst Allradantrieb ist bald zu ordern. Serienmäßig ist die BMW-typische Freude am Fahren, in lediglich 5,5 Sekunden zeigt der Tachometer Tempo 100 km/h, bei abgeregelten 250 km/h endet der Vorwärtsdrang.

Gran Coupé folgt

Für all jene, denen ein Coupé zu klein oder unpraktisch ist, hat BMW auch eine gute Nachricht parat: In Kürze folgt das BMW 6er Gran Coupé, das als Viertürer dem Mercedes CLS und dem Audi A7 Konkurrenz machen wird.











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