Ausgabe
06
2017


Service

Mit Twin-Turbo geht was weiter

Das Topmodell des Nissan NV300 vertraut auf die Aufladung zweier Turbolader. Mit 145 PS verlieren selbst längere Reisen mit dem Neunpersonentransporter ihren Schrecken. Den Passagieren egal, uns aber wichtig: das Abgasreinigungssystem mit SCR-Technologie.

Ja, den Nissan NV300 gibt es auch beim Renault-Händler zu kaufen. Oder bei Opel oder bei Fiat. Unterm Strich ist es Geschmackssache, ob man lieber Trafic, Vivaro, Talento oder eben NV300 fährt. Die markentypische Nissan-Front steht dem Bus gut, finden wir. Nach unserem Geschmack ist aber nicht nur der Look, auch die Motorisierung des Testfahrzeugs in der 5.399 Millimeter langen Ausführung kann sich sehen lassen: ein 1,6 Liter großer Selbstzünder mit 145 PS Leistung und 340 Newtonmeter Drehmoment.

Der Chauffeur bekommt zu tun

Für Shuttle-Aufgaben ist der NV300 damit bestens gerüstet und selbst wenn die Passagiere viel Gepäck mitführen, geht ihm nicht die Puste aus. Ein kleines Manko für die Gäste entdeckten wir jedoch im Handling der Sitze: Unbedarften erschließt sich der Umlegemechanismus für den Einstieg in dieletzte Reihe nicht sofort von selbst. Da lässt man sich lieber vom Fahrer helfen, bevor man an vermeintlichen Hebeln zerrt und drückt, ohne dass etwas passiert. Beim Transport eines Sekretärs fiel uns gleich noch etwas auf: Immer wieder hörten wir Geräusche von hinten, die darauf schließen ließen, dass das gute Stück Schaden nimmt. Es war aber nur ein Gurt, der herumflatterte. Wer länger fährt, steckt diesen auch ohne Passagier lieber ins Schloss -passt!

Einparken ist kinderleicht

Beim Handling selbst steht der NV300 seinen Brüdern in nichts nach, im Verhältnis zu den Außendimensionen fährt er sich äußerst wendig, lässt sich auch für Ungeübte problemlos einparken. Dabei hilft zwar eine Rückfahrkamera, diese ist jedoch nur auf einem winzigen Screen im Rückspiegel zu sehen, obwohl wir das Navi mit dem sieben Zoll großen Touchscreen an Bord hatten.

Stark, aber sparsam

Von den beiden Kombi-Motorisierungen (Kastenwagen gibt"s ab 95 PS) ist die 145-PS-Variante die einzige, dieüber 170 km/h Topspeed zuwege bringt. In Österreich unwesentlich, doch vom Komfort her -auch ein Tempomat unterstützt den Fahrer - scheut der Bus vor längeren Trips nicht zurück. Schön, dass der Biturbo sich dabei mit einem alltagstauglichen Schnitt von 7,6 Litern zufrieden gibt. Auch das Abgasreinigungssystem mit SCR-Technologie beruhigt das Gewissen, denn es verringert den Stickoxid-Ausstoß nachhaltig. Zwei Schiebetüren und eine Klimaanlage vorn und hinten sind bei der Test-Ausstattung Premium Serie.











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