Ausgabe
05
2017


Auto

Rio (fast) Grande

Mit dem neuen Rio bringt Kia frischen Wind in die Klasse der Kleinwagen, mit dem gestiegenen Selbstvertrauen wird man aber auch beim Preis mutiger.

Die Marke Kia hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zu einer ernstzunehmenden Alternative entwickelt. Auch beim neuen Rio ist das der Fall. Das Design des kleinen Koreaners ist der Familie aus dem Gesicht geschnitten: sportlich, modern und dabei doch elegant. Auch die inneren Werte stimmen.

Der im Testwagen verbaute Dieselmotor leistet aus 1,4 Liter 90 PS mit einem CO2-Ausstoß von 98 Gramm. Die Fahrleistungen wirken auf dem Papier zwar nicht allzu berauschend, doch der Durchzug ist einwandfrei und bis zum erlaubten Autobahntempo mehr als ausreichend. Dabei kommt man trotz des manuellen 6-Gang-Getriebes und zügigster Fahrweise nicht über sieben Liter Verbrauch. Sparfüchse schaffen es auch ohne Mühe, den Rio mit rund fünf Litern auf 100 Kilometer zu bewegen.

Wenn man mit den Großen spielt

Kia hat sich das Image eines Preis-Leistungs-Garanten erarbeitet. Die Leistung passt nach wie vor, nur beim Preis ist man mittlerweile spürbar mutiger geworden. Im Vergleich zum Klassenprimus VW Polo liegt der Rio durchschnittlich nur 1.000 Euro unter dem jeweiligen Pendant, bringt aber nach wie vor mehr Serienausstattung mit. Qualität, Optik und Design des Kia rechtfertigen diese Annäherung allemal, doch will man mit den Besten mithalten, muss man auch Kritik auf hohem Niveau vertragen.

Ausstattung ohne Ende

Ein Beispiel ist das Multimediasystem: Verändert man die Lautstärke, blockiert der aufpoppende Anzeigebalken die Weiter- oder Zurücktasten. Die Materialien, die optisch zwar tadellos sind, haben haptisch aber noch Luft nach oben. Keinen Grund zur Kritik gibt die erwähnte umfangreiche Serienmitgift. So sind bereits in der zweiten (Titan)von insgesamt vier Ausstattungsstufen Klimaanlage, beheiztes (!) Lederlenkrad, Freisprecheinrichtung oder Sitzheizung Serie. Im "Silber" gibt"s zusätzlich Klimaautomatik, Parksensoren hinten, Rückfahrkamera und weitere Features. Im Topmodell "Gold" sind sogar unter anderem Navi, Tempomat und Fahrspurwarner mit dabei. Die Preisliste startet bei 12.690 Euro, unser am anderen Ende angesiedelter estwagen ist ab 20.290 Euro zu haben, Extras gibt"s dann nur noch zwei.

Das gefällt uns: das Design, die Ausstattung, sieben Jahre Garantie

Das vermissen wir: den letzten Schliff zur Perfektion

Die Alternativen: VW Polo, Ford Fiesta, Hyundai i20 etc.











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