Ausgabe
05
2017


Auto

Mehr Sein als Schein

Der neue Ka+ rundet die Modellpalette von Ford nach unten hin ab. Auch wenn der Kleinwagen keinen Designpreis gewinnen wird, unterschätzen sollte man den Fünftürer nicht.

Wer die Bilder des demnächst erscheinenden, neuen Fiesta im Kopf hat, den wird der Anblick des ebenfalls neuen Ka+ jetzt vermutlich nicht vom Hocker hauen. Das ist aber auch gar nicht das Ziel, das Ford mit dem jüngsten Kleinwagenspross verfolgt. Der Fünftürer appelliert vielmehr an die Vernunft der Kunden, schließlich kann der große Ka - den Dreitürer wird es nicht mehr geben - mit einem überraschend großzügigen Raumangebot und vielen Pluspunkten bei der Wirtschaftlichkeit aufwarten. Und Ford hat auch nicht auf den Fahrspaß vergessen, der bleibt beim Ka+ erfreulicherweise nicht auf der Strecke.

Überraschend agil mit kompakten Abmessungen

Die Qual der Wahl wird den Kunden größtenteils abgenommen, das Basismodell "Ambiente" kommt mit einem 70-PS-Vierzylinder, im gehobenen "Trend" leistet das Triebwerk 15 PS mehr. Auch wenn man keine Sportwagen-Fahrleistungen erwarten darf, der quirlige Motor beschleunigt den rund eine Tonne leichten Ka+ tadellos, das Fahrwerk zeigt sich in Ford-typischer Manier agil und sportlich, so macht selbst das Kurvenräubern Spaß. So richtig in seinem Element ist der Fünfsitzer freilich im urbanen Gebiet. Mit einer Länge von lediglich 3,92 Metern ist er vier Zentimeter kürzer als der Fiesta, setzt im Fond aber dennoch Maßstäbe bei der Beinfreiheit. Und auch der Kofferraum kann sich sehen lassen, 270 Liter sind Standard, durch Umklappen der Rücksitzlehnen lässt sich das Volumen auf 849 Liter erweitern.

Viel Ausstattung, feiner Preis

Bei der Ausstattung zeigt sich der Flitzer ebenfalls großzügig. Bereits im Basismodell finden sich unter anderem E-Fensterheber und Spiegel, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, ESP und sechs Airbags, im "Trend" gibt"s darüber hinaus eine Klimaanlage (die in der Basis als Extra erhältlich ist), das Entertainment-System Ford Sync samt Freisprecheinrichtung sowie das programmierbare Schlüsselsystem "MyKey" mittels dem etwa bei Fahranfängern die Höchstgeschwindigkeit limitierbar ist. Preislich tritt man gegen Dacia Sandero, Opel Karl, Suzuki Celerio und Co an, mit einem Startpreis von 9.950 Euro könnte der Ka+ auch bei Großflotten von Hilfsorganisationen Anklang finden.

Das gefällt uns: großzügiger Innenraum, gut abgestimmtes Fahrwerk

Das vermissen wir: etwas mehr Mut zum (Außen-)Design

Die Alternativen: Dacia Sandero, Opel Karl, Suzuki Celerio, Hyundai i20











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