Ausgabe
05
2017


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Ein mächtiger Wirtschaftsfaktor

Der Dieselantrieb ist besser als sein Ruf -vor allem sein volkswirtschaftliches Gewicht ist hierzulande enorm. Eine Studie zeigt nun die Details.

Der Dieselmotor ist leider in Verruf geraten - aus unserer Sicht völlig zu Unrecht", fasste Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure in der Industriellenvereinigung, die aktuelle Situation im Rahmen der Studienpräsentation "Die Bedeutung des Dieselantriebs in Österreich" zusammen. Ohne den Antrieb seien "die strengen EU-Klimaziele" einfach "nicht erreichbar".

WirtschaftsstandortÖsterreich

Die Studienergebnisse zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Dieselantriebs zeigen die Bedeutung des Antriebs deutlich auf. InÖsterreich gehen demnach 17,2 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung auf den Dieselantrieb zurück. Das entspricht jener Summe des Tourismussektors, ist größer als die der Baubranche und doppelt so hoch wie jene des Sektors "Information und Kommunikation". Zudem würden mehr als 125.000 Menschendirekt bei Unternehmen der Automobilwirtschaft, die mit dem Dieselantrieb verknüpft sind, Beschäftigung finden. Rechne man noch die indirekt - über die Wertschöpfungsverflechtungen - abhängigen Beschäftigten hinzu, so spreche man von 230.000 Arbeitsplätzen. Aus diesen Beschäftigungsverhältnissen ergeben sich rund vier Milliarden Euro an lohnabhängigen Steuern und Abgaben.

Klare Aussagen gefordert

Komm.-Rat Ing. Klaus Edelsbrunner, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels in der WKO, kritisiert deshalb die Politik und fordert ein Ende der Verunsicherung der Autokäufer, da "moderne Dieselfahrzeuge in jeder Hinsicht dem neuesten Standard, sei es in Bezug auf Technologie und Sicherheit oder auch Umwelt und Fahrkomfort" entsprechen würden. Es gäbe deutlich "effizientere Möglichkeiten, Emissionen im Verkehrssektor einzusparen", weshalb er auf eine Ökoprämie verweist, um "die alten Pkw von den Straßen zu bekommen".

Wertverlust prognostiziert

Drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, die nicht der Euro-6-Norm entsprechen, hätten darüber hinaus laut Martin Novak, Geschäftführer von Eurotax Österreich, massive Auswirkungen auf die Entwertung von Fahrzeugen: So sieht Eurotax bei den Euro-5-Dieselfahrzeugen (bis zu zehn Jahre alt) eine Entwertung bis zu 25Prozent. Mit steigendem Alter erhöht sich der Wert auf maximal 40 Prozent. Das heißt: Im Schnitt würde jedes Fahrzeug um 2.700 durchschnittlich an Wert verlieren, so Novak.











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