Ausgabe
04
2017


Auto

Sechs in Symphonie

Mit den V6-Dieselmotoren hat VW Nutzfahrzeuge die Amarok-Baureihe gegenüber der Konkurrenz deutlich aufgewertet. Und auch sonst überzeugt der Pickup auf ganzer Linie.

Es ist in der heutigen Zeit, die vom Downsizing der Motoren gekennzeichnet ist, eine Seltenheit, dass ein Hersteller sein Motorenangebot bei einem Modellüber den Haufen wirft und nicht kleinere, sondern hubraumstärkere Motoren in die Waagschale wirft. So hat es jedoch jüngst Volkwagen Nutzfahrzeuge beim Amarok gemacht und sämtliche Vierzylinder-Motoren aus dem Programm gestrichen. Stattdessen werken in der umfangreich aufgefrischten Version nurmehr V6-Aggregate mit drei Liter Hubraum, die 204 beziehungsweise 224 PS leisten.

Einziger Pickup mit V6-Motor am Markt

Das hat freilich gute Gründe, zumal der vorige Top-Motor, ein 180 PS starker Bi-Turbo-Diesel, zwar auch alles andere als brustschwach war, man aber bei Beschleunigung, Kraftentfaltung und Akustik immer das Gefühl hatte, der Motor würde sich abmühen und sogar ein bisschen plagen. Andererseits stellt VW mit dem V6-Pickupnun im Segment eine echte Besonderheit dar, was vor allem bei der Positionierung als Premium-Hackler und Freizeit-Kraxler eine hilfreiche Sache sein wird. Sechszylinder versprühen schließlich immer noch Oberklasse-Charme, erst recht, wenn man weiß, dass sonst Audi in seinen A-und Q-Baureihen aufden Motor vertraut.

In puncto Souveränität macht dem Amarok V6 jedenfalls kein anderer Pickup - außer vielleicht der fünfzylindrige Ford Ranger - was vor. Die 550 Newtonmeter reißen in Verbindung mit der Achtgang-Automatik beim Beschleunigen sprichwörtlich die Augen auf und sorgen für ausreichend Überhol-Souveränität. Das geht soweit, dass der Amarok gefühlt locker mit jedem gut motorisierten Pkw mithalten kann. Überhaupt: Der VW fühlt sich nicht nach Lastwagen an, sondern fährt sich beinahe wie ein SUV. Einzig die Blattfedern an der Hinterachse verraten bei fehlender Beladung die wahre Bestimmung als Arbeitstier fürs Grobe.

Hohe Offroad-Kompetenz

Der große Unterschied zu vielen SUV ist freilich der Umstand, dass der VW auch wirklich fürs harte Gelände taugt. Dank serienmäßigem Allradantrieb und Untersetzungen kämpft sich der Amarok durch tiefe Schlammpassagen, kraxelt über steile ausgesetzte Anstiege und kriecht dank Bergabfahrhilfe genausoelegant wieder runter. Wegen der großzügigen Bodenfreiheit schwebt man dazu förmlich über tiefe Furchen und ausgefahrene Spuren. Im Hintergrund brummelt dabei stets der V6-Diesel, der auch mit einem Testverbrauch von 9,5 Litern durchaus positiv auffällt.











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