Ausgabe
10
2012


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Grüne Alternative

Sie kennen den Kia Forte nicht? Kein Wunder, schließlich wird das Auto hierzulande nicht verkauft. Wir haben dem Flüssiggas-Hybriden dennoch auf den Zahn gefühlt.

Zugegeben, Aufmerksamkeit erregt der Kia Forte zunächst aufgrund der nicht gerade unauffälligen Farbe. Erst nachdem geklärt wurde, dass das tatsächlich eine Lackierung und keine Folierung ist, stellten die interessierten Passanten fest, dass sie den Fahrzeugtyp gar nicht kennen. Wie auch, wird der Kia Forte doch in Europa gar nicht angeboten. Und warum verirrt sich das Auto dann nach Österreich? Nun, Kia setzt auf dem Heimatmarkt in Südkorea große Hoffnungen in den Forte, noch dazu als Hybrid-Version.

Keine LPG-Infrastruktur

Größtes Handicap des Forte ist hierzulande sein Antriebskonzept. Schließlich verfügt der Koreaner über einen Flüssiggas-Hybrid-Antrieb und Flüssiggastankstellen sind hierzulande absolute Mangelware. In Ländern wie Polen oder Deutschland steht der Treibstoff deutlich höher im Kurs, viele Autoswerden dort sogar nachträglich -der Aufwand ist relativ gering -auf den Betrieb mit LPG umgebaut.

Zurück zu unserem Forte. Die Stufenhecklimousine überrascht mit großzügigem Platzverhältnis im Innenraum, kein Wunder, dass das Modell in seiner Heimat ein beliebtes Taxi ist. Generell ist der Kia zwar einfach ausgestattet, aber dennoch alles andere als spartanisch. Und auch der Fahrbetrieb überrascht positiv. Die Abstimmung zwischen Verbrennungs-, Elektromotor und der stufenlosen CVT-Automatik ist harmonisch, bei Bedarf erreicht man nach 12 Sekunden 100 km/h. Der 15 kW starke Elektromotor erlaubt zwar kein rein elektrisches Fahren, unterstützt den Verbrennungsmotor aber vor allem beim Anfahren und in der Stadt.

Großes Sparpotenzial

Größter Unterschied zwischen Flüssiggas (auch LPG oder Autogas genannt) und Erdgas liegt in der Speicherung. Während LPG flüssig mit einem Druck von 8 bar gespeichert wird, benötigt das gasförmige Erdgas einen Druck von 200 bar. Sparpotenzial haben beide Gas-Arten, beim Forte findet man mit sieben bis acht Liter Flüssiggas (der Energiegehalt liegt rund 25 Prozent unter jenem von Benzin) das Auslangen, womit man gegenüber einem Benziner bis zu 50 Prozent günstiger wegkommt.

NachÖsterreich wird das Autoaus besagten Gründen niekommen, schade, wo der Preisumgerechnet bei deutlichunter 20.000 Euro liegt.











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