Ausgabe
03
2017


Auto

Bruderzwist

Mit dem neuen Grand Scénic macht sich Renault Konkurrenz im eigenen Haus. Größerer Kofferraum, gleiche Motorisierung und ein niedrigerer Preis machen den kleinen Bruder des Espace zur interessanten Alternative.

Spätestens seit 2017 haben die vorsteuerabzugsfähigen Vans ein Problem, zumindest aus Sicht des Dienstnehmers. Denn keines dieser Fahrzeuge schafft den seit Anfang des Jahres gültigen CO2-Grenzwert von 127 Gramm pro Kilometer, was für den Fahrer zur Folge hat, dass der Sachbezug statt 1,5 plötzlich zwei Prozent beträgt. Abhilfe schaffen da die etwas kleineren und sparsameren Modelle wie zum Beispiel der Renault Espace und als echte Van-Alternative der Grand Scénic. Mit einem Kofferraumvolumen von 718 Litern schlägt er interessanterweise sogar den größeren Bruder Espace (680 Liter), erst beim maximalen Stauraum und umgeklappten Sitzen verliert der Scénic mit 1.901 zu 2.101 Litern. Sieben Sitze gibt es auf Wunsch übrigens bei beiden Modellen.

Überdrüber-Komplettausstattung

Und auch das Ambiente des Grand Scénic steht jenem des höher positionierten Espace um nichts nach. Das Bedienkonzept mit dem großen Touchscreen ist ident, selbst bei der Ausstattung gibt es so gut wie nichts, was das um rund 20 Zentimeter kürzere Modell nicht auch könnte. So ist beim von uns getesteten Topmodell "Bose" nicht nur das gleichnamige Soundsystem serienmäßig, auch Navi, das Easy-Folding-System (die hinteren Sitze werden auf Knopfdruck völlig umgelegt), Massagesitz fahrerseitig oder Voll-LED-Scheinwerfer kosten auch keinen Cent extra, wobei das nur die wichtigsten Highlights waren. Optional gibt"s dann noch ein Technik-Paket mit adaptivem Tempomat, Head-up-Display und Spurhalteassistent, eine Lederpolsterung und ein Glaspanoramadach.

Sparsamer Motor

Motorisch vertraut das Topmodell des Grand Scénic auf jenen 160-PS- Turbodiesel samt Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, der auch im stärksten Selbstzünder-Espace zum Einsatz kommt. Hier wie dort gefällt das Duo durch gute Leistungsentfaltung sowie harmonische Gangwechsel, auch der Verbrauch liegt auf ähnlichem Niveau. Wir kamen beim GrandScénic auf rund sechs Liter. Warum die Beschleunigung mit 10,7 Sekunden auf 100 km/h acht Zehntel langsamer ausfällt als im rund 100 Kilogramm schwereren Espace, bleibt uns aber ein Rätsel.

Preisvorteil Grand Scénic

Wie auch immer, kaufentscheidend ist das nicht, wohl aber der Preis. Der Grand Scénic TCe 115 Zen startet bei 22.190 Euro, das von uns getestete Topmodell dCi 160 EDC Bose kommt auf sehr faire 35.190 Euro, selbst mit den erwähnten Extras bleibt man unter 40.000 Euro. Chapeau, Renault! Und der Espace? Nun, der kostet mit identem Motor und vergleichbarer Ausstattung "Intens" imMinimum 42.450 Euro ...











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