Ausgabe
03
2017


Service

Meine, Eure, Unsere

Persönlich, prompt, patent. Das kleine Team des Installationsbetriebs Pojar arbeitet flink und flexibel. Ebenso effizient wird die Flotte verwaltet: Um die Montagefahrzeuge kümmert sich jeder Mitarbeiter selbst.

Nahezu jeder kennt ihn in Perchtoldsdorf und Umgebung. Nicht nur, weil sein Betrieb direkt an einer Ausfallstraße der niederösterreichischen Marktgemeinde liegt und das blaue Wasserlauf-Logo sowohl Geschäftsportal als auch Fahrzeugflotte ziert. Sondern auch, weil Ing. Rudolf Pojar, Geschäftsführer des gleichnamigen Installationsbetriebs für Bad und Heizung, geschätzt wird für seine persönliche Beratung, rasche Terminvergabe und flotte Einsatzbereitschaft. "Wir sind wendig, flexibel, vielseitig. Das zeichnet uns aus. Wir bieten unseren Kunden, hauptsächlich aus dem Privatbereich, das ganze Paket: vom einfachen Service über Reparaturen bis hin zu Alternativenergieversorgung oder Badgestaltung."

Letzteres istübrigens des Chefs Spezialgebiet, vorwiegend bei zu renovierenden Objekten. Vom heftig umkämpften Neubausektor hält sich Pojar fern. Seine Philosophie: Lieber einen kleinen Bereich bedienen, den dafür top. "Großbetriebe mit riesigen Schauräumen oder Diskontmärkte, wo man sich um alles selbstkümmern muss, gibt"s genug."

Mit Köpfchen

Klingt klein und fein, ist jedoch bei näherer Betrachtung durchaus vielfältig und umfangreich. Da wollen Montageplan, Lieferantentermine oder Fahrzeugwartung des Kleinunternehmens mit insgesamt acht Leuten effizient und dennoch großzügig eingeteilt sein, um Mitarbeiter und Autos entsprechend auszulasten und trotzdem rasch zur Stellesein zu können, wenn mal wo überraschend ein Wasserhahn leckt. Entsprechend vielseitig und dennoch schlank ist daher die Fahrzeugflotte strukturiert, die vier Nutzfahrzeuge und einen Pkw umfasst. Das Wichtigste bei allen Autos: "Sie müssen robust sein, viel Platz haben und eine hohe Nutzlast beziehungsweise Zuladungsmöglichkeit haben. Schon unsere Basisausstattung, das Servicewerkzeug, ist sehr schwer. Da muss man noch gar keinen Heizkessel transportieren und ist schon ordentlich bepackt!"

Nach Maß eingerichtet

Womit wir uns bereits mitten in der Sanitärs-Flotte befinden, die neben dem Chef-Pkw vom kleinen bis zum großen Kastenwagen reicht und sich bis auf einen VW aus Opel-Modellen zusammensetzt. Kleinster und ältester ist der Combo, ideal für kleine Reparaturen und Servicetermine und - ebenso wie seine "größeren Geschwister" - mit einer Fahrzeugeinrichtung speziell für Installateure ausgestattet. "Wir lassen unsere Autos schon seit Jahren von bott (Bott Austria GmbH, Anm. der Redaktion) einrichten. Mit Licht, Regalsystemen, Schubladenschränken,... einfach alles, was wir brauchen."

Verstärkte Bodenplatte

Für größere Aufträge wie Heizkesselmontage oder auch Badinstallationen rückt die Firma Pojar mit Opel Vivaro, Opel Movano oder VW Transporter Kastenwagen aus und an. "Jedes Fahrzeug ist zusätzlich mit einer extra starken Bodenplatte ausgestattet, damit auch schwere Kessel sicher transportiert werden können", erklärt Pojar. Er setzt mit Überzeugung auf die größeren Transporter, "damit wir auch großvolumige und unförmige Lasten selbst befördern können und der Mitarbeiter beim Kunden nicht ständig wegfahren muss, weil er noch irgendetwas holen muss, das nicht hineingepasst hat." Der Chef fügt hinzu: "Sehr wichtig bei unseren Autos: Sie müssen kurzstreckentauglich sein. Die meisten Kunden sind in der Nähe, wir legen also vor allem kleine Wege zurück." Mehr als 120 bis maximal 140.000 Kilometer sind dann am Ende des achtjährigen Einsatzes seiner Autos auch auf keinem Tachodrauf.

Auf kurzem Weg

Pojar merkt die Belastung vor allem an den Reifen: "Die nutzen sich im Kurzbetrieb deutlich stärker ab." Der Geschäftsführer beugt unliebsamen Überraschungen mit regelmäßigem Reifenwechsel, Wartung und Service in Fachwerkstätten vor -übrigens auch alle in der Nähe, ein wesentlicher Punkt für Effizienz, so Pojar. "Ich will nicht über eine Stunde unterwegs sein, nur weil ich mit demAuto zur günstigen Reparatur beim ,Diskont-Mechaniker" muss. Verlässliche Händler und/oder Werkstätte in der Nähe des Unternehmens zu haben, halte ich für außerordentlich sinnvoll."

Gewissenhafte Mitarbeiter

Ähnlich ausschlaggebend für einen reibungslosen Kleinflottenbetrieb ist Pojar "Verantwortung übertragen". Seine Angestellten kümmern sich zum Großteil selbst um die notwendigen Wartungstermine: "Die Überaufsicht habe natürlich ich und auch immer ein Auge auf die Autos. Aber meine Mitarbeiterbehandeln die Autos wie ihre eigenen und erledigen auch selbstständig Service und Pickerl." Unterstützung erhält das Team dabei von einem Computer-Arbeitsprogramm, in dem auch die Fahrzeugtermine verwaltet werden. Wie viel Zeit er und sein Team also für die Fahrzeuge aufwenden, sei schwer zu sagen, das teile sich auf alle auf.

In Schuss und sauber halten

Für die Reinigung sind ebenfalls die Fahrer selbst zuständig. Einmal pro Woche müssen die Autos ausgeräumt, innen und außen gesäubert und wieder eingeräumt werden. Damit jeder seine Utensilien rasch findet. "Das kostet Zeit und Geld, wenn der Mitarbeiter zum Kunden kommt und vor Ort nach Teilen zu suchen beginnt!" Und damit der Auftritt ordentlich ist: "Nicht nur um die Beklebung und Beschriftung der Autos zu erkennen, sondern weil sie auch eine Art Visitenkarte des Betriebs sind."

Er sei schon genau, meint Pojar, aber nicht pingelig. "Mir ist klar, dass ein Montageauto anders belastet wird als ein Privat-Pkw. Im Winter der Fußraum oder der Laderaum nach einer Ölkesseldemontage , da ist das Auto natürlich schmutzig." Deswegen müsse man dem Mitarbeiter entsprechend Zeit geben, um das Auto zu reinigen. "Um 21 Uhr am Abend hat keiner mehr Lust. Das muss der Mitarbeiter während der Arbeitszeit erledigen dürfen und können."

Jedem sein Freiraum

In Pojars Betrieb klappt das recht unkompliziert und fast wie von selbst. Na ja, nur fast wie von selbst, schmunzelt der Chef. "Es reicht natürlich nicht nur zu sagen: Betrachte es wie dein eigenes Auto - ich hab" schon immer ein Auge auf Mitarbeiter und Fahrzeuge. Aber ich will nicht wie ein Aufpasser hinter allem her sein, das habe ich meinen Leuten von Anfang an gesagt. Ich möchte in der Früh ins Geschäft kommen, sehen, dass sie gut gelaunt sind, dass es ihnen taugt und dass sie Freude haben. Jeder weiß, was er zu tun hat und hat dafür genug Zeit."

Ob ein Mitarbeiter zwischendurch einmal einen Kaffee trinken geht oder seine Kontoauszüge von der Bank holt oder eben auch Auto wäscht, ist für Pojar "alles okay, solang die Arbeit passt."

Kabelsalat

Die abschließende Frage, ob bei seinen vielen kurzen Wegen und seinem Interesse an alternativen Energien nicht Elektrofahrzeuge eine Option für den Betrieb wären, verneint er, allerdings etwas bedauernd. "Ich würde sofort aufspringen, aber das Problem ist das Tanken. Man braucht einen Hof oder ein Carport,um sie problemlos zu laden. Unsere Autos stehen auf der Straße - und das Ladekabel über den Gehsteig zu legen, ist nicht erlaubt."

Die potenzielle Elektroflotte muss also noch warten.

Fuhrpark Pojar

Marken: Opel, VW, BMW

Pkw: 1

Kleintransporter: 4

Laufleistung Pkw und Kleintransporter: 15-17.500 km/Jahr











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