Ausgabe
01
2017


Freizeit

Endstation Sehnsucht

Mazda hat sich bei der aktuellen Generation des schon ehrwürdigen Roadsterzwergs MX-5 auf die ursprünglichen Gene konzentriert. Herausgekommen ist einmal mehr ein leichtgewichtiger Flitzer, der trotz nicht überschäumender Leistung Fahrspaß vom Feinsten bietet.

Die besagten Gene sollen nur ein Ziel verfolgen: Spaß. Was braucht ein Auto also, damit es wirklich Spaß macht? Definitiv Hinter-oder Allradantrieb, in diesem Fall kommt der Schub von der Hinterachse. Dann noch wenig Gewicht, denn unnötige Fettpolster lassen Fahrzeuge schwer und behäbig werden. Außerdem brauchen behäbige Autos zusätzliche Leistung, um in Sachen Vortrieb mit den leichtfüßigen mitzuhalten. Und genau diese Gene hat der MX-5 seit Generationen. Selten kamen sie aber so rein zutage, wie beim aktuellen Modell.

Auch Sitzriesen finden Platz

Sieht man den MX-5 zum ersten Mal aus der Nähe, erkennt man, wie klein und tief man ein Fahrzeug wirklich bauen kann. Schon ein Golf wirkt dagegen wie ein Riese. Etwas überraschend ist dann, wie gut auch eine große Person mit über 1,85 Metern im Cockpit Platz findet. Einzig die fehlende Möglichkeit, das Lenkrad auch in der Tiefe zu verstellen, gibt Anlass zur Kritik. Wer noch schnell das Handy mit dem Multimediasystem verbinden will, bekommt es dann auch gleich mit der zweiten, oft ärgerlichen Schwäche des Mazdas zu tun. Denn der Bildschirm ist zwar ein Touchscreen, aber in der Menüführung lassen sich nicht alle Punkte damit bedienen. So müssen manche Optionen umständlich mittels Drehknopf ausgewählt werden, schade.

Startknopf = Spaßknopf

Wenn dann schlussendlich der gewünschte Song aus der kräftigen Anlage schallt und der Startknopf den MX-5 schnurren oder besser gesagt knurren lässt, ist die Welt schlagartig wieder in allerbester Ordnung. Schon auf den ersten Metern merkt man dank des geringen Gewichts: Der kleine Japaner ist motiviert. Wie ein Motorrad fällter richtig in die Kurven, was zu einem unglaublich agilen Fahrverhalten führt und extrem Spaß macht. Und zwar so sehr, dass man auf Transitstrecken gewillt ist, lieber die Bundesstraße oder noch besser die Landstraße über den Pass als die Autobahn zu nehmen. 160 PS reichen vollkommen aus und auch bei zügigster Fahrweise steigt der Verbrauch nie über neun Liter.

Purist ausÜberzeugung

Wirklich geübte Fahrer können riskieren, die Traktionskontrolle auszuschalten. Dann wird der MX-5 noch agiler am Heck, ist aber mit Gefühl immer sehr einfach zu kontrollieren. Kleiner Kofferraum, kaum Ablagen und Platz für zwei Personen machen den MX-5 wenig alltagstauglich. Doch dass will der Mazda auch nicht sein. Er ist Purist und Spaßmacher aus Überzeugung.











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