Ausgabe
11
2016


Umwelt

Wer steht unter Strom?

Vw, mercedes und allen voran Opel und Renault haben auf dem Pariser Automobilsalon in Sachen e-mobilität ordentlich aufgegeigt. eines steht fest: Die Reichweiten-Panik gehört ab 2017 endgültig der Vergangenheit an.

Vw macht ernst

Die Studie "VW I.D." ist etwas kleiner als ein VW Golf und das erste Fahrzeug, das auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) aufbaut. Laut VW soll sie im Innenraum jedoch mehr Platz als ein Passat bieten und ab 2025 mittels Autopilot namens "I.D. Pilot" autonom fahren können. Das futuristisch gestaltete E-Auto wird dabei von einen 170 PS starken E-Motor angetrieben und soll mit einer Akkuladung eine Distanz von 600 Kilometern zurücklegen können. VW-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess kündigte an, dass der VW I.D. im Jahr 2020 zum Preis eines Golf Diesel mit vergleichbarer Motorstärke -was jetzt rund 30.000 Euro wären -in den Handel kommen soll.

Fernreisen im Zoe

Renault macht in puncto E-Auto seit Jahren keine halben Sachen, beim neuen Zoe diesmal jedoch wortwörtlich die doppelte G"schicht. Das neue Spitzenmodell "Life Z.E. 40" bekommt nämlich einen von 22 auf 41 Kilowattstunden vergrößerten Akku. Damit soll es eine Reichweite von 400 Kilometern schaffen und somit über den doppelten Aktionsradius des Vorgängermodells verfügen. Möglich macht die Reichweitensteigerung eine neu entwickelte Lithium-Ionen- Batterie mit höherer Energiedichte, die durch neue Reaktionssubstanzen ermöglicht wurde. Der vorsteuerabzugsfähige Zoe Life Z.E. 40 ist ab sofort ab 24.390 Euro bestellbar, die ersten Auslieferungen sollen laut Renault im Dezember erfolgen.

Opel auf Rekordfahrt

Um es gleich klar zustellen: Nein, der neue Opel Ampera-e ist keine Studie und verfügt auch nicht über einen Range Extender. Das bedeutet im Umkehrschluss: Der kompakte Flitzer ist ein reines E-Auto und bereit zur Serienfertigung, wobei die ersten Fahrzeuge in der ersten Jahreshälfte 2017 in Europa auf den Markt kommen werden. Besonders beeindruckend: Laut ersten NEFZ-Tests schafft der Rüsselsheimer eine Reichweite von über 500 Kilometern. Und damit das nicht sofort als alltagsfern und unrealistisch abgetan wird, fuhr ein Ampera-e im Rahmen des Pariser Autosalons zu Demozwecken und als Beweis für die Alltagstauglichkeit des 204 PS starken Fünfsitzers mit nur einer Batterieladung von London nach Paris, legte also 417 Kilometer auf öffentlichen Straßen zurück. Möglich wird der Vorsprung -weiter als der Opel kommt derzeit nur Tesla -durch eine Batterie mit 60 Kilowattstunden Speicherkapazität, die im Boden des Ampera-e verbaut ist (siehe rechts). Über ein Detail schweigt Opel jedoch noch: den Preis. Bisher wurde darüber kein Wort verloren.

Neue e-Automarke

Mercedes präsentierte in Paris nicht bloß die E-Autostudie "Generation EQ", sondern gleich die komplett neue Submarke "EQ", unter deren Dach die Stuttgarter ab sofort ihre Elektromodelle entwickeln wollen. Was das bedeuten soll, zeigt die SUV-E-Auto-Studie: Zwei insgesamt 408 PS starke E-Motoren sorgen fürden Antrieb, die im Fahrzeugboden integrierten Akkus sollen für rund 500 Kilometer Fahrt reichen. Autonomfahren soll der EQ auch beherrschen. Erste Bestellungen für den Konkurrenten des Tesla Model X möchten die Schwaben noch 2018 entgegennehmen.











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