Ausgabe
09
2016


News

Ohne Kompromisse

Entgegen den ursprünglichen Planungen hat sich Volkswagen dazu entschieden, den neuen Crafter bereits gut vierzehn Tage vor der Nutzfahrzeug IAA zu präsentieren. Wir waren in Frankfurt live dabei.

Ein Stahlwerk hat Volkswagen für die Weltpremiere des Crafter ausgewählt. Es bot nicht nur eine passende, sondern auch eine beeindruckende Kulisse für die Premiere eines Fahrzeuges, mit dem Volkswagen in vielerlei Hinsicht Neuland betritt und das, obwohl die Marke in diesem Segment mehr als 40 Jahre Erfahrung vorweisen kann."Die einzige Vorgabe, die es gab, war, die Kundenwünsche bestmöglich zu erfüllen", so VW-Nutzfahrzeug-Chef Dr. Eckhard Scholz anlässlich der Vorstellung. Als man sich bei VW für den Crafter entschied, gab es nicht einmal ein Werk, in dem er gebaut werden sollte. Es entstand erst in weiterer Folge auf einer grünen Wiese in Polen und damit in einem Land, in dem Volkswagen schon bisher durchwegs gute Erfahrungen sammeln konnte.

In Rekordzeit neue Fabrik in Polen aufgezogen

Nur 15 Monate waren nötig, um das Werk soweit fertigzustellen, dass die ersten Teile der Belegschaft einziehen konnten. Drei Monate später war man bereit für die Produktion. Möglich war das einerseits durch ein perfektes Team, maximale Freiheit seitens des Konzerns und auch der milde Winter war mitverantwortlich für die schnelle Fertigstellung. Das erste Auto rollte bereits am 5. September vom Band. Nach dem Anlauf der Serienproduktion sollen im Volljahr 2018 bereits rund 100.000 Fahrzeuge vom polnischen Band laufen.

Wenigüberraschend fällt die Auswahl bei den Basismodellen aus. Auf der Basis zweier Radstände werden drei Fahrzeuglängen und ebenso viele Höhen angeboten. Maximal fasst der Laderaum 18,4 m 3 (oder bis zu neun Rollcontainer, wie sie immer öfter eingesetzt werden). Hinsichtlich des höchst zulässigen Gesamtgewichts reicht die Bandbreite von 3,5 Tonnen bis zu 5,5 Tonnen.

Optimaler Arbeitsplatz für Fahrer realisiert

Kreativ zeigt sich der neue Crafter hingegen beim Innenraum. Ein Handschuhfach, in das auch A4-Ordner passen, drei 12-Volt-Steckdosen und jede Menge ergonomisch perfekt erreichbare Ablagen. Bis zu sieben verschiedene Sitze ermöglichen es zudem, den Arbeitsplatz perfekt auf die Anforderungen des Fahrers abzustimmen.

Kräftig und sparsam

Neu in diesem Segment auch die elektromechanische Lenkung, die die Basis für die Nutzung zahlreicher Assistenzsysteme bildet. Freie Wahl verspricht VW bei den Antriebsoptionen. Drei Motoren zwischen 102 und 177 PS stehen für optimalen Vortrieb bereit. Kombiniert werden sie mit Schalt-und Automatikgetriebe, mit Zwei- und mit Vierradantrieb. Um jedoch nicht nur die Leistung, sondern auch das Fahrwerk an das jeweilige Nutzerprofil anpassen zu können, stehen zusätzlich vier verschiedene Achskonfigurationen zur Wahl. Ein silberner Kastenwagen und damit die Basis für den stark steigenden Markt, der im Lieferdienst eingesetzten Fahrzeuge, rollte bei der Präsentationals erstes Fahrzeug auf die Bühne. Mehr zum Thema Nutzfahrzeuge, neue Produkte für Handwerker, Einsatzfahrzeuge und Freizeitmobile, lesen Sie in unserer Reportage von der IAA Hannover in der nächsten Ausgabe.











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