Ausgabe
07
2016


Auto

Der weiße Chai

Kaum ein Kompakt-sUV fährt sich sparsamer als der Toyota RAV4 Hybrid. Dennoch ist der Öko-Antrieb nicht für jedes Fahrprofil geeignet. Wo liegen die Grenzen des spritsparens?

Nach dem Betätigen des Startknopfs bleibt es mucksmäuschenstill. Und beinahe lautlos rollt der RAV4 Hybrid die ersten Meter im Elektromodus dahin, bis sich schließlich sehr sanft und dezent der Vierzylinder-Benziner zuschaltet. Eine angenehme Art zu fahren, vor allem weil der 155 PS starke Verbrenner und der143 PS starke Elektromotor im Alltag sehr harmonisch zusammenarbeiten. Insgesamt 197 Pferdchen Systemleistung stehen im ersten Kompakt-SUV mit Doppelherz-Antrieb zur Verfügung, damit sprintet das 1,7 Tonnen schwere SUV in 8,3 Sekunden auf Tempo 100.

Licht und Schatten

Das ist ein ganz passabler Wert, richtig dynamisch oder wahnsinnig sportlich fühlt sich das Hybrid-SUV allerdings nie an. Dass liegt zum einem am eCVT-Getriebe, dass unter Volllast hohe Drehzahlen und damit eine anstrengende Akustik provoziert sowie auf längeren Autobahnetappen den Spritverbrauch in die Höhe treibt. Hat man sich jedoch mal daran gewöhnt, dass der RAV4 Hybrid vor allem ein gleitender Öko-Meister ist, dann verändert sich die persönliche Fahrweise - und die Vorzüge des Toyotas kommen gänzlich zum Vorschein.

entspannter Raum-Gleiter

Wer nämlich vorausschauend fährt, gezielt beschleunigt und so größtenteils rollt statt rast, der wird innerorts mit Verbräuchen von rund sechs Litern belohnt. Auf der Landstraße drückt man den Wert sogar recht mühelos auf rund fünfeinhalb Litern, was im Vergleich mit ähnlich stark motorisiertenKonkurrenten eine kleine Sensation darstellt. Und weil der Innenraum im RAV4 derzeit zu den schönsten von Toyota zählt, das Ledergestühl überaus komfortabel ist, die Übersicht perfekt passt und die Platzverhältnisse auf allen Sitzplätzen großzügig sind, lässt es sich sehr lang sehr gut aushalten im Japaner. Vor allem im Fond sitzt es sich im Vergleich zur Konkurrenz auch hinter großgewachsenen Fahrern und Beifahrern noch überaus bequem. Weitere Pluspunkte: Die Ladekante des 501 Liter großen Kofferraums ist angenehm niedrig, was das Verladen von schwerem Transportgut erleichtert.Darüber hinaus gibt sich Toyota bei den Preisen für den RAV4 Hybrid bodenständig, das Sauber-SUV startet bei 33.790 Euro.

Diesel als Alternative

Die Dieselmodelle des RAV4 könnten für den klassischen Firmenwagenfahrer dann interessant sein, wenn häufig lange Autobahnpassagen auf der To-do-Liste stehen. Denn im Gegensatz zum Hybridmodell glänzen die Selbstzünder auch bei hohem Tempo mit niedrigen Verbräuchen um die sechs Liter.

Das gefällt uns: die komfortable und sparsame Fahrweise

Das vermissen wir: eine "richtige" Automatik

Die Alternativen: als Hybrid in der (Preis-)Klasse derzeit konkurrenzlos











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