Ausgabe
01
2016


Umwelt

Wasserdampfmaschine

Dank einer mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzelle hinterlässt der Toyota Mirai statt Abgasen nur Wasserdampf, mangels Infrastruktur leider nicht in Österreich.

Viele Experten sind sich einig, Brennstoffzellenfahrzeuge haben großes Potenzial. Allerdings, so wird auch gleich eingeschränkt, sei die Technik aktuell noch zu teuer für eine große Verbreitung, zudem hapert es an der nötigen Infrastruktur, sprich Wasserstofftankstellen. Schade eigentlich, denn wer einmal mit einem solchen Fahrzeug gefahren ist, wird schnell überzeugt, das ist auch beim Toyota Mirai nicht anders. Das Fahrgefühl entspricht dem eines Elektroautos, nahezu lautlos gleitet man über die Straße. Im Gegensatz zu E-Fahrzeugen fällt aber das mitunter stundenlange Aufladen weg. Ähnlich einem Erdgas-Auto wird Wasserstoff an der Tankstelle in die Tanks gepumpt und nach wenigen Minuten kann die Fahrt elektrisch fortgesetzt werden. Die Reichweiten- und Ladeproblematik entfällt somit zur Gänze.

Chemische Reaktion erzeugt Strom

Ein kleiner Exkurs in die Technik: Der Mirai saugt durch die großen Kiemen an der Front Luft an und leitet diese gemeinsam mit dem Wasserstoff zur Brennstoffzelle. Dort werden durch eine chemische Reaktion Strom und Wasser generiert, während der Strom den E-Motor antreibt und eine sehr kleine (ähnlich wie beim Prius Hybrid) Speicherbatterie lädt, wird das Wasser beziehungsweise der Wasserdampf unter dem Fahrzeugheck ausgelassen. Theoretisch könnte man das Wasser sogar trinken. Erzeugt wird der Wasserstoff idealerweise etwa durch Elektrolyse von Wasser, bei der die Energie aus Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie stammt.

(Noch) nicht inÖsterreich

Eine Tankfüllung reicht für 550 Kilometer, in der Praxis hängt der Wert wie auch bei E-Autos stark von der Temperatur, der Fahrweise und der Klimatisierung ab. Die Kosten liegen in etwa bei jenen eines Benzin-Fahrzeuges. Aktuell gibt es rund 80 Wasserstofftankstellen -allerdings europaweit. In Österreichsind es gerade einmal eine Handvoll. Daher hat Toyota entschieden, den Mirai aktuell nicht in Österreich einzuführen. Der Preis des Viersitzers liegt aktuell bei rund 66.000 Euro ohne Steuern.

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