Ausgabe
01
2016


Umwelt

Mit dem Strom schwimmen

Die Zukunft des Automobils ist CO2-neutral. Dabei sind sich Experten und Autofahrer einig. In den nächsten Jahren wird das Angebot an Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen deshalb stark steigen. Dazu kommt: Das Aufladen der Batterie geht in Zukunft deutlich schneller und in Bälde eventuell sogar ohne Stecker und Kabel.

Die Automobilbranche und immer größere Teile der autofahrenden Bevölkerung sind sich einig: Die Zukunft der individuellen Mobilität ist CO2-neutral. Autohersteller wie Zulieferer investieren deshalb in den kommenden Jahren verstärkt in den Ausbau ihres Elektroautoangebots. Und das reicht vom kleinen Stadtauto mit E-Antrieb über fast 1.000 PS starke Supersportler und reicht bis zum Luxus-SUV.

Vom Kleinwagen bis zum Elektro-SUV

Am Anfang der Bedürfnisskala steht etwa die strombetriebene Neuauflage des Freizeitmobils Citroen Mehari, ebenso arbeitet Opel gemeinsam mit dem Mutterkonzern an einem elektrifzierten Kleinbeziehungsweise Kompaktwagen (Markteinführung im Jahr 2020), der gegen VW e-Up! oder e-Golf antreten und rund 200 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Apropos Volkswagen: Der vom Dieselskandal gebeutelte Autohersteller spart kräftig bei einigen Modellen ein, forciert aber bis 2020 mit 20 neuen Elektro- und Plug-in-Hybridmodellen das emissionsfreie Fahren. Neben dem BUDDe, einer Elektro-Bus-Studie, die im Jänner auf der Consumer Electronic Show (CES) gezeigt wurde, soll auch bis 2019/2020 der Phaeton als reines Elektroauto auf den Markt kommen und mit einer Batterieladung 500 Kilometer weit fahren. An ähnlichen Reichweiten und Fahrzeugen arbeiten auch die VW-Töchter Audi und Porsche, die etwa einen elektrifizierten A8, einen Plug-in-Hybrid Q7 e-tron oder den Sportwagen Porsche Mission E entwickeln. Gleiches gilt für BMW und Mercedes: Neben einer Plug-in-Hybrid-Variante des 2er Active Tourer kommen in Bälde auch Stecker-Modelle vom 3er, 5er und 7er auf den Markt. Bei den Stuttgartern werden etwa im Laufedes Jahres der neue smart electric drive sowie in zwei, drei Jahren eine vollelektrische Variante des GLC vorgestellt.

Von Deutschland bis Korea

Auch abseits der deutschen Autoindustrie tut sich einiges. So wird etwa Hyundai mit dem Ioniq die obere Mittelklasse aufmischen. Der Wagen soll ab 2016/2017 gleich mit mehreren unterschiedlichen Antriebsvarianten (Elektro-, Hybrid-oder Plug-in-Hybrid) angeboten werden und wird auf dem Automobilsalon in Genf erstmals der europäischen Kundschaft vorstellt.

Doch nicht nur die Anzahl der Fahrzeuge soll drastisch steigen, auch die Ladezeit soll verkürzt sowie die Reichweite deutlich (im Schnitt wohl auf über 300 Kilometer) gesteigert werden. Zwar geht niemand davon aus, dass sich in den nächsten zwei, drei Jahren die Batteriekapazität verdoppelt oder verdreifacht, also eine Revolution beim Energiespeicher vom Stapel gebrochen wird, doch Verbesserungen wird es allemal geben. Und die betreffen auch das Laden. Erstens sollen die zukünftigen Modelle in rund 15 Minuten zu 80 Prozent vollgeladen werden können und zweitens sollen die lästigen Stecker und Kabel bald der Vergangenheit angehören. Das Stichwort dazu lautet: Kontaktloses oder genauer gesagt, induktives Laden. Dabei wird der Strom berührungslos mittels einer Platte im Boden übertragen und im Akku gespeichert. Kombiniert mit Technologien aus autonomfahrenden Autos könnten die Fahrzeuge sogar selbstständig einparken und würden die Stromtankstelle nur so lang besetzen, wie sie tatsächlich zum Tanken brauchen. Neben den Stromern gibt"s auch noch Erdgasfahrzeuge. Auch wenn die Nachfrage unter der der E-Autos liegt, stellen wir sie auf den folgenden Seiten mit technischen Daten vor.

CNG-Autos unter wert geschlagen

Seit Jahren hinken die Erdgasautos sogar den E-Fahrzeugen in der Zulassungsstatistik hinterher. Völlig unverständlich und nur mit den noch immer herrschenden Vorurteilen gegenüber den CNG-Fahrzeugen zu erklären. Ihre Vorteile: Während E-Autos derzeit noch recht teuer sind und noch an der Reichweiten-Thematik knabbern, kosten sie seit Jahren schon nur unmerklich mehr als das vergleichbare Benzinmodell und fahren im Kombi-Betrieb bis zu 1.400 Kilometer weit. Wer seine Routen jedoch planen kann, der findet schon heute das passende Elektroauto am Markt. Oder er setzt gleich auf einen Plug-in-Hybrid, der zumindest für die Stadtfahrten völlig reicht.











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