Ausgabe
01
2016


Umwelt

Stern unter Strom

Mit dem B 250 e mischt auch Mercedes bei den kompakten Elektroautos mit. Raumangebot, Verarbeitung und Fahrgefühl überzeugen, Reichweite und Ladedauer hingegen nicht.

Während immer mehr Hersteller auf eigens für den E-Antrieb entwickelte Fahrzeuge setzen, geht Mercedes mit der elektrischen B-Klasse einen anderen Weg. Ein bereits bestehendes Fahrzeug wird adaptiert, sprich mit Batterien und E-Motor ausgerüstet. Das hat zunächst einmal den Vorteil, dass man sichals Fahrer kaum umstellen muss. Wer das Mercedes-Bedienkonzept kennt, der wird sich auch im B 250 e auf Anhieb wohlfühlen. Bis auf die geänderten Armaturen gibt es auch so gut wie keinen Hinweis auf die Antriebsart des Minivans.

Viel Platz, feine Verarbeitung und ordentlich Power

Das gilt auch für die üppigen Platzverhältnisse, auch wenn der Kofferraum etwas kleiner ausfällt als bei den konventionell angetriebenen Versionen, Platz für Kind und Kegel ist dennoch. Und auch die Mercedes-typische Verarbeitung weiß zu gefallen, dass man für viele Annehmlichkeiten extra in die Tasche greifen muss, kennt man ebenfalls von den deutschen Premium-Herstellern. Auf den ersten Metern ist der Elektro-Stern nicht ganz so spritzig, erst im Sportmodus sprudeln die Ionen so richtig. Wer das Pedal bis zum Anschlag durchdrückt, kommt in den Genuss der vollen Beschleunigung (7,9 s von 0-100 km/h), bringt dafür aber dann die Vorderräder ganz ordentlich ins Schwitzen.

Keine Schnellladung

Ins Schwitzen kommt man aber auch als Fahrer, blieben doch von den theoretischen 200 Kilometern zumindest bei Temperaturen knappüber dem Gefrierpunkt gerade einmal 100 übrig. Und das auch nur, wenn man sich richtig anstrengt. Im Schnitt kamen wir nicht unter einen Verbrauch von 25 kW/h/100 km, was doch über den Werten anderer Elektroautos liegt. Erschwerend kommt noch die Tatsache hinzu, dass die B-Klasse mit maximal elfKilowattstunden laden kann, sprich, nicht schnellladetauglich ist. Bis der Akku voll ist, vergehen im Idealfall knapp drei Stunden, was den Aktionsradius je nach geplanter Anwendung mitunter deutlich einschränkt. Die Preisliste des B 250 e startet bei netto 33.166,67 Euro.

Das gefällt uns: das großzügige Platzangebot, die gute Verarbeitung

Das vermissen wir: mehr Realreichweite und eine Schnelllademöglichkeit

Die Alternativen: Kia Soul EV, VW eGolf, BMW i3, Renault Zoe, Nissan Leaf











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