Ausgabe
01
2016


Umwelt

Bereit zum Umsteigen?

Die Fuhrparkanalyse electricfleet zeigt das Umstiegspotenzial auf E-Mobilität auf und gibt Hinweise auf bis dato neue Möglichkeiten wie innerbetriebliches Carsharing.

Bereits in den letzten Ausgaben der FLOTTE&Wirtschaft haben wirüber die Software "electricfleet" berichtet. Um nicht nur von der Theorie zu sprechen, haben wir einen Selbstversuch mit dem Verlagsfuhrpark gestartet, der über einen Zeitraum von knapp fünf Wochen gelaufen ist. Die Fahrzeuge wurden dafür mit einem GPS-Tracker versehen, der die Fahrtstrecken aufzeichnet und Aufschluss darüber gibt, ob die Umstellung auf ein Elektroauto sinnvoll möglich ist.

Großes Potenzial

Die nach wenigen Tagenübermittelte Analyse umfasst stolze 66 Seiten und wirft Licht auf den Ist-Zustand des Fuhrparks. So könnten aufgrund der aufgezeichneten Fahrten drei Autos sofort und ohne Einschränkungen auf E-Fahrzeuge umgestellt werden, sechs weitere könnte man gegen Plug-in-Hybride tauschen. Lediglich ein einziges Auto ist aufgrund der hohen Kilometerleistung sinnvollerweise weiterhin mit konventionellem Antrieb zu führen.

Die Analyse beleuchtet aber nicht nur die zurückgelegten Strecken, sondern auch die für den Betrieb von E-Autos nötige Infrastruktur. Um eine bestmögliche Abdeckung zu gewährleisten, benötigt man 13 Ladestandorte. Diese sind aber nicht gleichzusetzen mit Ladestationen, würde es doch aufgrund der langen Standzeiten doch ausreichen, an der normalen Schukosteckdose mit 2,3 Kilowatt zu laden, sowohl am Firmensitz als auch bei den Mitarbeitern zu Hause. In der Praxis ist es vermutlich dennoch sinnvoll, zumindest auf eine Wallbox zurückzugreifen, um das Handling zu vereinfachen und die Ladezeiten etwas zu reduzieren.

Carsharing denkbar

Noch größeres Einsparungspotenzial hätte man, würde man ein Carsharing-Modell in Anspruch nehmen. So könnten insgesamt sieben statt nur drei Autos komplett auf E-Fahrzeuge umgestellt werden, die verbleibenden drei konventionellen Autos müssten dann allen Mitarbeitern für längere Fahrten zur Verfügung stehen. So könnten monatlich 303 Euro Kraftstoff und 1,7 Tonnen CO2 eingespart werden. Wie auch immer die Entscheidung dann ausfällt, electricfleet zeigt das Potenzial gut auf und ermöglicht dem Fuhrparkmanager, Entscheidungen auf dieser Basis zu treffen.











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